Edelsteinlexikon


Hier erhalten Sie ausführliche Informationen rund um das Thema Edelsteine, Farbsteine, Schmucksteine und Mineralien.

Neben einigem Fachwissen, erhalten Sie Informationen zur Geschichte und Namensgebung der Steine. Weiterhin finden Sie in diesem Edelstein-Lexikon Wissensertes über die Fundorte, die Pflege der Edelsteine und Ihre Verwendungsgebiete.

Viel Spass
Ihr Team von edelsteine-lihas.de

A

  • Achat

    AchatNamensgebung und Geschichte des Achat:

    Seinen Namen bekam der Achat nach dem Fluß „Achates“ heute „Dirillo“, auf Sizilien.
    Viele aus Achat hergestellte Geräte von archäologischen Funden beweisen, das der Achat den Menschen schon über 8000 Jahren bekannt sind.

    In Rom und Griechenland galt der Achat als Talismane.
    Angeblich schützten sie vor Giften und hielten Stürme und Gewitter fern.
    Allgemein: Der Achat gehört zur Quarzgruppe und kommt in kieselsäurearmen Vulkaniten wie z.B.Basalt oder in Flußsedimenten und Verwitterungsböden vor.
    Achate haben entsprechend ihrer Zeichnung unterschiedliche Namen. (z.B.Augenachat, Aztekenachat, Breccienachat, Sternachat, Korallenachat und Baumachat)
    Fundorte des Achat: Idar-Oberstein/Rheinland- Pfalz, Brasilien, Uruguay, Mexiko, USA (Oregon), Madagaskar, Indien
    Umgang/Pflege des Achat: Durch färbende Kosmetika und Reinigungsmittel können fleckige Verfärbungen hervorgerufen werden! 
     

  • Aktinolith

    Aktinolith
    Namensgebung und Geschichte des Aktinolith:
    Der Aktinolith wird, weil er ein in strahligen, nadelförmigen oder stengeligen Aggregaten vorkommendes Silikat ist, auch Strahlstein genannt.


    Früher wurde er als Strahlschörl bezeichnet. Die Varietät Nephrit wird auch Beilstein genannt, da sie in vorgeschichtlicher Zeit Werkstoff für Waffen und Gerät war.

    Allgemein: Aktinolith kommt in Talk- und Chloritschiefern vor. Begleitmineralien sind Epidot, Dolomitspat und Calcit.
    Fundorte:
    Österreic h (Zillertal), Italien, Brasilien, Tschechien.
    Umgang und Pflege:
    Der Aktinolith ist vor mechanischen Belastungen zu verschonen.

  • Aktinolithquarz

    AktinolithquarzAktinolithquarz = identisch mit Aktinolith

    Der Aktinolithqua rz wird, weil er ein in strahligen, nadelförmigen oder stengeligen Aggregaten vorkommendes Silikat ist, auch Strahlstein genannt.

    Früher wurde er als Strahlschörl bezeichnet. Die Varietät Nephrit wird auch Beilstein genannt, da sie in vorgeschichtlicher Zeit Werkstoff für Waffen und Gerät war.
    Allgemein:
    Aktinolithquar z kommt in Talk- und Chloritschiefern vor.
    Begleitmineralien sind Epidot, Dolomitspat und Calcit.
    Fundorte:
    Österreic h (Zillertal), Italien, Brasilien, Tschechien
    Umgang und Pflege:
    Der Aktinolithquarz ist vor mechanischen Belastungen zu verschonen.

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  • Alabaster

    AlabasterAlabaster ist eine sehr häufig vorkommende Varietät von Gips



    Woher der Name Alabaster her kommt ist nicht eindeutig bekannt. Entweder stammt
    er von der antiken Stadt Alabastra. Oder er stammt aus dem griechischen von "alabastros".

    Beide Alabaster-Arten wurden bereits im Altertum von den Agyptern verwendet.

    Alabaster kann auch zum Aufladen von anderen Edelsteinen benutzt werden.

    Alabaster ist dem Tierkreiszeichen Schütze zugeordnet.

  • Albit

    Albit
EdelsteineDer Albit gehört zu den Feldspäten. Der Name sagt, das das verwitterte Mineral dem Boden (Feld) Nährstoffe zuführt. Albit wurde nach der meist weißen Farbe benannt. Latein: albus = weiß. Das Synonym für alle Feldspäte ist „Plagioklase“ .

    Allgemein:

    Mit einem Anteil von 65% sind Feldspäte die am häufigste auftretenden Mineralien der Erdkruste. Kalknatronfeldspäte unterscheiden sich jeweils durch ihren Albit- und Anorthit Gehalt. Albit ist derjenige mit dem höchsten Albitgehalt. Er kommt in magmatischen und metamorphen Gesteinen, auf Klüften und Gängen aber auch in Sand und Sandstein vor.

    Die verschiedenen Farben der Varietäten des Albit werden durch Beimischungen verursacht.

    Fundorte des Albit:

    Österreich (Grossgreiner), Schweiz (St. Gotthard), Italien, Polen, Brasilien (Minas Gerais), Kanada

    Umgang und Pflege des Albit:

    Starke Temperaturschwankungen können beim Albit zu Rissen führen. Der Albit ist spröde und aus diesem Grund vor mechanischen Beschädigungen zu schützen. Den Albit in lauwarmem Wasser reinigen.

    Verwendung des Albit:

    Der Albit wird als sowohl als Rohstein aber auch als Handschmeichler angeboten.

  • Amazonit

    AmazonitNamensgebung und Geschichte des Amazonit:
    Der Amazonit ist nach dem Fundort Amazonas benannt.
    Schon seit der Zeit der ägyptischen Pharaonen ist er als Edelstein bekannt.
    Amazonit allgemein:
    Der Amazonit ist eine Varietät des Feldspates Mikroklin, das in magmatischen Gesteinen zum Beispiel Graniten und Pegmatiten gebildet wird aber auch in einigen metamorphen Gesteinen besonders in Schiefern vorkommt.
    Amazonit Fundorte:
    USA (Colorado), Rußland (Ural), Brasilien
    Umgang/Pflege:
    Ringe mit Amazonit sollten vor jeglicher Arbeit im Haushalt abgelegt werden um die Spaltung und das Ausbrechen von Ecken zu vermeiden.
    Ebenso sind die Schmuckstücke vor Säuren und Textilreinigungsmitteln zu schützen.
    Auch gegen Temeratursprünge ist der Stein sehr empfindlich.

    Es ist also ratsam, Ringe mit Amazonit abzulegen, bevor die Hand in sehr warmes bzw, sehr kaltes Wasser oder gar Schnee getaucht wird

    Die Fundstellen sind Weltweit erschöpft - Es wird immer schwieriger noch gute Qualität zu erschwinglichen Preisen zu bekommen

  • Amethyst

    Amethyst EdelsteineDer Amethyst gehört in die Gruppe der Quarze. Er füllt die Hohlräume von Achatmandeln in den Lavagängen der Basalte. Der Amethyst wird, wie der Citrin beim Erhitzen weiß. Wird die Temperatur weiter erhöht, verändert sich die Farbe zu gelb.(Citrin)

    Mit Hilfe von Röntgenstrahlen aber kehrt die violette Farbe zurück. Die kräftigsten Farben des Amethyst sind in den Kristallspitzen zu finden. Dies ist der Grund dafür, das es keine sehr großen Amethyst Steine mit bester Edelsteinqualität gibt.

    Ametrin nennt man den Amethyst-Citrin. Hier wechseln sich die Farben violett und gelb ab, wobei der Übergang der Farben scharf abgegrenzt ist. Den Ametrin fand man ersmals in Bolivien. Amethyst schmückt viele Ritualgegenstände der katholischen Kirche wie zum Beispiel Weihgefäße und Bischofsinsignien.

    Fundorte des Amethyst
    Idar-Ober stein/Rheinland-Pfalz, Brasilien(Minas Gerais, Bahia)

    Uruguay, Mexiko(Guanajuato), Namibia, Madagaskar

    Umgang/Pfl ege des Amethyst
    Der Amethyst sollte nicht unnötig erwärmt (über 70°C) und ein aufgeheizter Stein nicht abgelöscht,sondernla ngsam abgekühlt werden. Desweiteren ist der Amethyst vor Langzeitsonnenbelichtung zu schützen. Dies hat das Ausbleichen des Steines zur Folge.

    Verwendung des Amethyst
    Amethyst wird für Schmuckstücke geschliffen oder zu kunstgewerblichen Gegenständen verarbeitet. (Amehyst-Anhänger, Amethyst-Ketten, Amethyst-Armbänder, Amethyst-Ohrringe, Amethyst-Handschmeichler, Amethyst-Gravuren, Amethyst-Edelsteindonuts Amethyst-Seifensteine Amethyst-Daumensteine usw.)

  • Amethystquarz

    Amethystquarz ist ein derber meist undurchsichtiger bis duchscheinender Amethyst.

    Der Amethystquarz gehört in die Gruppe der Quarze. Er füllt die Hohlräume von Achatmandeln in den Lavagängen der Basalte.

    Fundorte des Amethystquarz

    Idar-Oberstein/Rheinland- Pfalz, Brasilien(Minas Gerais, Bahia)
    Uruguay, Mexiko(Guanajuato), Namibia, Madagaskar.

    Umgang/Pflege des Amethystquarz

    Der Amethystquarz sollte nicht unnötig erwärmt (über 70°C) und ein aufgeheizter Stein nicht abgelöscht,sondernla ngsam abgekühlt werden.

    Desweiteren ist der Amethystquarz vor Langzeitsonnenbelichtung zu schützen. Dies hat das Ausbleichen des Steines zur Folge.

    Der Amethystquarz sollte niemals in einer Discothek, in der Schwarzlicht eingesetzt wird getragen werden. Schmuck mit Amethystquarz gehört niemals unter`s Solarium!

     

  • Ametrin

    AmetrinNamensgebung und Geschichte des Ametrin:
    Ametrin wurde erst in den achtziger Jahren entdeckt und nach seiner Zusammensetzung aus Amethyst und Citrin benannt.
    Ametrin Allgemein:
    Ametrin ist ein Quarz und zwar eine Mischung aus Amethyst und Citrin.
    Diese Laune der Natur entsteht primär hydrothermal aus schwach eisenhaltigen Kieselsäurelösu ngen magmatischen Ursprungs in vulkanischem Gestein.
    Fundorte des Ametrin:
    Brasilien, Madagaskar, Bolivien, Sambia
    Umgang und Pflege des Ametrin:
    Der Ametrin sollte vor zu starker Sonneneinstrahlung geschützt werden, da er ausbleichen würde.

    Ametrin sollte niemals in einer Discothek, in der Schwarzlicht eingesetzt wird getragen werden. Edelsteinschmuck mit Ametrin gehört niemals unter`s Solarium!

    Reinigung nur mit Wasser.

  • Amulettstein

    Australischer
AmulettsteinNamensgebung und Geschichte:
    Amulettstein ist der Name für sternförmige Achate in Rhyolithknollen.
    Diese sind auch unter den Namen Sternachat, Donnerei, Schneekopfkugel oder Thunderegg bekannt.
    Kreiert wurde der Name für die australischen Thundereggs.

    Ihnen haftet der Mytos an, nachts aus dem Uluru (Ayers Rock) geboren zu werden und als „Kinder des Uruluru“ heilige Steine der Aborigines zu sein.
    Allgemein:
    Amulettstein entsteht primär in Rhyolith oder auch anderen Vulkaniten.
    Durch die rasche Schrumpfung beim Erkalten der Lava kommt es zur Bildung von Knollen, welche einen sternförmigen Hohlraum aufweisen.
    Fundorte:
    Australien ( Agate Creek, Doon Doon Cree), Mexiko, USA

    Umgang und Pflege:
    Amulettstein wird nur mit Wasser gereinigt.

  • Andenopal

    Andenopal
pinkAndenopal
    Unter dem Namen Andenopal werden die verschiedenen gewöhnlichen Opale aus der Fundregion der Anden zusammengefasst.
    Die Farbe ist meist pink oder blau

    Der Stein stammt wie der Name schon sagt aus Peru


    Umgang und Pflege:
    Reinigung  ;unter fließendem Wasser

     

  • Angelit

    AngelitAngelit = Anhydrit

    Namensgebung und Geschichte:

    Anhydrit bedeutet soviel wie wasserlos. Das Mineral wurde vom Gips durch das Fehlen des Wassers unterschieden.



    Allgemein:
    Das Mineral kommt häufig in Evaporiten zusammen mit Gips, Dolomit oder Calcit oder in Salzdomen, seltener in hydrothermalen Gängen zammen mit Quarz vor.
    Durch Wasseraufnahme geht das Mineral in Gips über und bildet Schlangenalabaster.
    Fundorte:
    Staßfurt und Wathlingen / Deutschland, St. Gotthard / Schweiz, Polen, Mexiko
    Umgang und Pflege:
    Auf Grund seiner geringen Härte ist der Anhydrit unbedingt vor mechanischen Beschädigungen zu schützen. Er sollte nur unter fliesendem Wasser gereingt werden

  • Anhydrit

    AnhydritNamensgebung und Geschichte:
    Anhydrit bedeutet soviel wie wasserlos. Das Mineral wurde vom Gips durch das Fehlen des Wassers unterschieden.
    Allgemein:
    Das Mineral kommt häufig in Evaporiten zusammen mit Gips, Dolomit oder Calcit oder in Salzdomen, seltener in hydrothermalen Gängen zammen mit Quarz vor.
    Durch Wasseraufnahme geht das Mineral in Gips über und bildet Schlangenalabaster.
    Fundorte:
    Staßfurt und Wathlingen / Deutschland, St. Gotthard / Schweiz, Polen, Mexiko
    Umgang und Pflege:
    Auf Grund seiner geringen Härte ist der Anhydrit unbedingt vor mechanischen Beschädigungen zu schützen. Er sollte nur unter fliesendem Wasser gereingt werden

  • Anthophyllit

    AnthophyllitNamensgebung und Geschichte des Anthophyllit :

    Seinen Namen bekam der Anthophyllit wegen seiner dunkelbraunen Farbe die an die Früchte der Gewürznelke, erinnert, deren lateinischer Name Anthophylli ist.
    Allgemein:
    Anthophyllit ist ein rhombisches Amphibolmineral in Olivingesteinen und Schiefern, seine Farbe ist bräunlich mit breitstängeligen Aggregaten


    Fundorte:
    Deutschland, Kanada, Schweden

    Verwendung:
    Der Anthophyllit wird zu Edelsteindonuts Handschneichler Trommelsteine gebohrt Daumensteine Seifensteine Linsensteine Handschmeichler und Anhänger verarbeitet.

  • Apachenträne

    ApachenträneNamensgebung und Geschichte:
    Die Apachenträne ist eine Varität des Obsidians

    Schon im Paläolithikum und Neolithikum wurde der Rauchbsidian zur Herstellung von Schmuck verarbeitet, was Funde, die über 9000 Jahre zurück reichen und aus Mesopotamien stammen,beweisen.
    Allgemein:
    Apachenträ ;ne ist ein Mineral, das als Kruste auf Lavaströmen oder als äußere Schale aufgequollener Vulkandome vorkommt.

    Eine Varietät des Obsidians ist der Schneeflocken-Obsidian, der kugelförmige Einschlüsse von Mineralien enthält, die strahlenartig eingewachsen sind. Weitere Varietät sind: Apachenträne, Regenbogenobsidian.
    Fundorte:
    Italien, Ungarn, Türkei, Ungarn, Japan, Java, USA
    Umgang/Pflege:
    Die Apach enträne sollte nie mit Dampf gereinigt werden, da er sehr wärmeempfindlich ist.

  • Apatit

    ApatitApatit Namensgebung und Geschichte:

    Sein Name kommt von griechisch „apato“,was soviel heißt wie-täuschen.
    Und tatsächlich hat er in der Vergangenheit die Menschen getäuscht. Oft ist er mit anderen Steinen verwechselt worden (Beryll,Calcit).


    Allgemein: Apatit tritt in magmatischen Gesteinen auf.

    Fundorte: Hagendorf/Oberpf alz, Österreich (Sulzbachtal/Salzburg), Rußland (Halbinsel Kola), Schweden, Mexiko, Simbabwe, USA (Maine, Idaho, Utah)
    Umgang/Pflege: Der Apatit sollte ein Stein der Abende sein denn er verträgt keine intensive Sommersonne.
    Gereinigt wird er unter fliesendem Wasser.

    Ebenso schädlich ist es für den Stein, wenn er dem Schwarzlicht, das in Discotheken eingesetzt wird und dem Solarium sowie der Heimsonne ausgesetzt wird.

  • Apophyllit

    Apophyllit
Kristall-StufeAllgemein:
    Das Mineral wird hauptsächlich u.a. zusammen mit Calcit und Prehnit in Hohlräumen in Basalten gebildet. Apophyllit entsteht aber auch in Gängen von Sulfidlagerstätten.< br />
    Fundorte:
    St. Andreasberg im Harz, Sasbach am Kaiserstuhl, Italien, Polen, Mexiko, Rumänien, Norwegen, Indien,

    Umgang und Pflege:
    Der Apophyllit ist vor Stoß zu schützen und wird nur mit fliesendem kalten Wasser gereinigt.

  • Aprikosenachat

    AprikosenachatAprikosenachat

    Der Aprikosenachat ist ein bekannter und wichtiger Schutzstein.

    Beim Aprikosenachat handelt es sich um einen gebrannten Botswana-Achat, der erst durch diese Behandlung seine rosa Farbe erhalten hat.


    Die wichtigsten Fundorte sind Botswana sowie Brasilien und Uruguay

    Die Reinigung kann unter fliesendem Wasser erfolgen.

    Er sollte einmal im Monat unter fließendem Wasser gereinigt und mit Hämatit Mini-Trommelsteinen entladen werden. Und 1 x im Monat mit Bergkristall Mini-Trommelsteinen aufgeladen werden.

  • Aqua Aura

    Aqua auraAqua Aura

    Als Aqua Aura bezeichnet man Bergkristalle, die mit Gold bedampft wurden.
    Dadurch  entsteht  der intensiv schimmernde Blauton.

     

     

     

     

     

  • Aquamarin

    AquamarinNamensgebung und Geschichte:
    Seinen Namen hat der Aquamarin nach der Farbe des Meerwassers-lateinisch „aqua=Wasser und „mare“=Meer. Er war und ist ein teurer und hochgeschätzter Edelstein.

    Laut Überlieferung sollte er die Macht haben, das Meer zu beruhigen. Der Aquamarin gilt als Glücksstein der Seeleute.


    Allgemein:
    Der Aquamarin ist ein Edelberyll, der in Pegmatitgängen granitischer Gesteine oder in Glimmerschiefer vorkommt. (Pegmatit ist grobkörniges Gestein, das aus Kalifeldspat und Quarz besteht.)

    Man unterscheidet zwischen schönfarbigen, durchsichtigen edlen und gemeinen Beryllen von trüber Beschaffenheit.
    Fundorte:
    Namib in SW Afrika, Minas Gerais in Brasilien
    Umgang/Pflege:
    Die Reinigung und Pflege des Aquamarin ist einfach. Auf direkte natürliche und künstliche Sonneneinstrahlung sollte verzichtet werden. Flußsäurehalti ge Reinigungsmittel greifen den Stein an. (Politur wird matt) Es empfielt sich, die Reinigung unter fließendem, mineralarmem Wasser.

    Achtung! Der Aquamarin ist spröde!

  • Aragonit

    NAragonitamensgebung und Geschichte:
    Der Aragonit ist nach dem spanischen Fundort in Molina de Aragon benannt.
    Seit langer Zeit wird der Aragonit, der leicht zu bearbeiten ist in seinen bunt gestreiften Formen zur Herstellung von kleinen Plastiken, Gefäßen bis hin zu Wandverkleidungen
    verwendet.
    Allgemein:
    Aragonit ist ein Mineral. Es ist härter und weniger häufig (oder stabil ) als Calcit, in das es sich im Lauf geologischer Zeiträume umwandeln kann. Der Aragonit setzt sich an heißen Quellen und Stalaktiten ab und tritt zusammen mit Eisenerz auf. Schöne Kristalle findet man in Hohlräumen von Vulkangesteinen.
    Fundorte:
    Wölsendor f/Oberpfalz, Österreich (Pfitsch/Tirol, Trieben/Steiermark)
    Schweiz (Wallis), Italien (Dolomiten)
    Umgang/Pflege:
    Der Aragonit ist wärmeempfindlich und darf nie mit Dampf oder Ultraschall gereinigt werden. Empfehlenswert zur Reinigung des Steines ist Seifenwasser.

  • Astrophyllit

    AstrophyllitAstrophyllit ist ein selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Silikate und Germanate.

    Der Name kommt vom  griechischen Wort "aster" für "Stern" und "phyllon" für Blatt.

    Dadurch bezeichnet man dass der Astrophyllit in sternartigen nadeligen Kristallen vorkommt, meist von bronzebrauner bis goldgelber Farbe.

    Die wichtigsten Fundorte sind: die Halbinsel Kola (Rußland) Norwegen Kanada.




  • Atlantisit

    Atlantisit
    Atlantisit ist der neue Handelsname dieses Minerals. Bekannter  ist er unter dem Namen Stichtit in Serpentin.

    Herkunft: Tasmanien, Australien

    Sternzeichen: Jungfrau

  • Augenjaspis

    AugenjaspisNamensgebung und Geschichte:
    Augenjaspis = Rhyolith

    Der Name Rhyolith wurde 1861 von dem Vorschungsreisenden Ferdinand Paul Wilhelm Freiherr von Richthofen kreiert und bezieht sich auf die vulkanische Entstehung des Steines.
    griech. „rhyx“ = Lavastrom.

    Im Handel gelten heute auch folgende Bezeichnungen:
    beige, brauner Rhyolith – Cappuchinojaspis
    für den grünen Rhyolith – Augenjaspis oder Pantherjaspis
    gelb, rot, beige gebänderter Rhyolith – Aztekenstein
    rötlicher Rhyolith – Purpurachat
    braun gesprenkelter Rhyolith – Leopardenfelljaspis.

    Das Gestein Rhyolith hat trotz dieser bestehenden Handelsnamen jedoch nichts mit dem Mineral Jaspis zu tun.
    Allgemein:
    Der Rhyolith entsteht primär aus saurem, granithaltigem Magma als vulkanisches Gestein.
    Fundorte:
    Brasilien, Mexiko, Australien, Indien, Frankreich, Peru, Masagaskar
    Umgang und Pflege:
    Rhyolith wird unter fließendem Wasser gereinigt.
    Vor mechanischen Einwirkungen ist der Stein zu bewahren.

  • Aventurin

    AventurinNamensgebung und Geschichte:
    Sein Name kommt vom italienischen „ a ventura“ = Zufall.

    In den Glashütten von Murano bei Venedig soll zufällig durch Zugabe metallischer Splitter in die Glasschmelze eine attraktive Glassorte entdeckt worden sein.


    Diese zeichnet sich dadurch aus, daß ein punktartiges Glitzern und Funkeln die sonst einheitliche Fläche belebt. Ein Mineral das dieser Glassorte ähnlich ist, erhielt so seinen Namen Aventurin.

    Schon im alten China wurde der Aventurin als Talisman genutzt.
    Allgemein:
    Aventurin gehört zur Gruppe der Quarze und kommt in magmatischen und metamorphen Gesteinen sowie in Kreidekalken und Sandsteinen vor.
    Verschiede Kristalleinschlüsse ( z.B. Chromglimmer = grün oder Eisenplättchen = rot und braun) bestimmen seine Farbe.
    Fundorte:
    Brasilien, Rußland, Indien, USA, Japan, Tansania
    Umgang und Pflege:
    Gereinigt wird nur mit Wasser. Vor Hitze ist der Aventurin zu schützen.

  • Axinit

    AxinitNamensgebung und Geschichte: Axinit


    Auf Grund seiner scharfkantigen, beilförmigen Kristalle ist der Axinit nach dem griechischen Wort „axinä“ = Axt benannt.
    Schon 1797 wird der Axinit erwähnt.



    Allgemein:

    Axinit kommt in Graniten und metamorphen Gesteinen, auf alpinen Klüften, in Drusen und Pegmatiten vor.

    Die unterschiedliche Färbung entsteht durch Beimischungen von Eisen, Mangan, Magnesium.
    Fundorte:
    Schweiz, Frankreich, Italien, Polen, Norwegen, Brasilien, USA
    Umgang und Pflege:
    Um den Stein vor Stoß zu bewahren, ist Schmuck vor dem Arbeiten im Haushalt abzulegen.
    Der Stein wird nur mit Seifenwasser gereinigt.
    Achtung: sehr wärmempfindlich!

  • Azurit

    AzuritNamensgebung und Geschichte des Azurit:

    Benannt ist der Azurit nach dem persischen Wort „lazhward“ = blau.
    Im alten China hat man Azurit zu Pulver vermahlen und als tiefblaues Pigment zum Malen verwendet.
    Allgemein:
    Azurit ist ein Mineral, das auf Kupferlagerstätten und in porösen Sandsteinen in Knollen oder Massen vorkommt. Azurit tritt oft gemeinsam mit Malachit auf. Beide werden dort gebildet, wo kupferhaltiges Gestein durch sickerndes Wasser umgewandelt wurde.

    Man findet den blauen Azurit und den grünen Malachit auch zu interessanten Farbkkompositionen verwachsen. In dem Fall spricht man vom Azurmalachit oder Azurit-Malachit.
    Fundorte:
    Schwarzwald, Frankreich (Chessy bei Lyon), Zaire (Katanga), Namibia, Rußland (Ural), USA (Arizona)
    Umgang/Pflege:
    Der Azurit ist weich und spröde und sollte deshalb vor Stoß geschützt werden.
    Zu hohe Temperaturen schaden ihm ebenfalls.

  • Azurit-Malachit

    Azurit-MalachitAzurit-Malachit


    Gelegentlich ist Malachit mit dem tiefblauen Azurit verwachsen. So entstehen höchst interessante Farbkompositionen.

    In diesem Fall spricht man vom Azurmalachit oder auch Azurit-Malachit.

     

     

B

  • Baryt

    BarytDer Name Baryt kommt vonm griechichen barys=schwer er ist auch als Schwerspat bekannt.

    Chemisch ist er auch als Bariumsulfat bekannt.

    Die Farbe ist weiß, grau, rötlich, gelblich, bräunlich bis hin zu schwarz.

    In Deutschland wird er zur Zeit in der Grube Clara in Oberwolfach im Schwarzwald abgebaut.

    Baryt ist sehr empfindlich gegen starken Druck. Starkes Sonnenlicht bleicht Ihn mit der Zeit aus.

    Schmuck aus Baryt sollte niemals in der Waschmaschine gewaschen werden.
    Auch Meerwasser schädigt diesen Stein.

    Schmuck mit Baryt darf niemals im Ultraschallbad gereinigt werden.

  • Basalt

    BasaltBasalt ist ein vulkanisches Gestein das bei der Aufschmelzung des Erdmantels

    unter extremer Hitze entstanden ist. Basalt hat sich aus geschmolzener Lava gebildet.

    Die Farbe ist Grau bis Schwarz.

    Tierkreiszeichen: Stier und Krebs.

    Basalt Schmuck kann problemlos in der Sonne oder mit Bergkristall aufgeladen werden.

  • Baumachat

    BaumachatNamensgebung und Geschichte: Baumachat

    Die baum- oder strauchartigen grünen Einschlüsse gaben dem Baumachat seinen Namen.
    Allgemein:
    Baumachat ist ein derber Quarz, der primär-pegmatitische s entsteht.

    Die grünen Einschlüsse entstehen durch das Eindringen von Eisen-Silikaten aus hydrothermalen Lösungen in die beim Abkühlen entstandenen Risse im Quarz.

    Fundorte:
    Indien, Australien
    Umgang und Pflege:
    Der Baumachat ist nur mit Wasser zu reinigen.

  • Bergkristall

    BergkristallNamensgebung und Geschichte: Bergkristall

    Der Name Bergkristall stammt vom griechischen „krystallos“ und bedeutet Eis.
    Den Römern der Antike galt „Bergkristall&ldquo ; aus den Alpen als eine besondere Art von Eis.

    Sie glaubten-so z.B. auch bei Plinius dem Älteren zu lesen-, daß diese wasserklaren, kühlen und vollendet schönen Kristalle hoch in Bergen entstünden, wo das Eis so stark gefriert, das die stärkste Glut es nicht zu schmelzen vermag. Während des ganzen Mittelalter hieß der Bergkristall einfach Kristall. Die Bezeichnung „Quarz“ führte Georgius Agricola im Jahre 1529 ein. Bei den Völkern des Ostens galt der Bergkristall als Stein der Geduld und der Vollkommenheit. Seit dem Mittelalter werden die polierten Kristallkugeln vonWahrsagern aus Bergkristall hergestellt und wunderschöne Kronleuchter gefertigt.
    Allgemein:
    Nach den Feldspäten ist Quarz das häufigste Mineral der Erdkruste, das als Gemengteil in faßt allen Gesteinstypen vorkommt.
    Fundorte:
    Alpen, Frankreich (Dauphine), Italien (Elba), Rußland (Ural), Brasilien (Minas Gerais), Madagaskar.
    Umgang/Pflege:
    Die Reinigung und Pflege des Bergkristalls ist relativ unkompliziert. Er ist einfach in warmem Wasser zu reinigen. Der Stein kann bei hohen Temperaturen zerspringen!

  • Bernstein

    BernsteinNamensgebung und Geschichte: Bernstein

    Der Name Bernstein kommt vom Niederdeutschen „bernen“ oder „börnen“ = brennen und bedeutet Brennstein.




    Zündet man den Bernstein leicht an, verbreitet sich der typische, angenehme Weihrauchgeruch. Aus diesem Grund war der Bernstein seit alters her ein Bestandteil aromatisch duftender Gemische. Das früher in der Wissenschaft für den Bernstein verwendete Synonym „Succinit“ stammt vom litauischen Wort „sakai“ (lit.“sakas“) ab und bedeutet Harz.

    Der Mensch kennt den Bernstein schon seit dem Paläolithikum, was archeologische Funde beweisen.

    Der Bernstein diente sogar in der Steinzeit als Zahlungsmittel.

    Wenn es um den Bernstein geht, darf eines nicht unerwähnt bleiben- Das Bernsteinzimmer

    Ein Geschenk des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm des 1.an den russischen Zar Peter des Großen.

    Hierbei handelt es sich um eine 55 Quadratmeter umfassende Wandfertäfelung aus Bernstein gefertigt.

    Das Bernstein-Zimmer wurde im Katharinenpalais von Zarskoje Selo, dem heutigen Puschkin südlich von St. Petersburg eingerichtet. Die Vertäfelung des Bernsteinzimmers wurde während des Zweiten Weltkrieges von deutschen Truppen nach Ostpreußen in das Königsberger Schloß entführt.

    Bis heute weis niemand, ob es das Bernstein-Zimmer noch gibt, ob es verbrannt oder vielleicht bei einem Seetransport untergegangen ist.

    Seit einigen Jahren haben sich Spezialisten zur Aufgabe gemacht, die Wandfertäfelung naturgeteu aus Bernstein nachzuschnitzen, da man wohl die Hoffnung auf die Rückkehr des Bernsteinzimmers aufgegeben hat, nachdem man in mehr als 130 möglichen Verstecken danach gesucht hat.

    Allgemein:

    Der Bernstein ist ein organischer Edelstein. Diese werden nicht von Mineralien gebildet, sondern durch Lebewesen. Einige sind z.B. fossile Überreste von Organismen, die vor Millionen von Jahren lebten und andere wiederum werden täglich von lebenden Geschöpfen produziert.

    Bernstein ist ein von Kiefern, die vor vielen Millionen Jahren wuchsen stammendes fossiles Harz.

    Man findet ihn oftmals in Form von weichen, wachsartig anmutenden Kieseln am Strand.

    Bernstein ist sehr leicht, so das er manchmal über weite Strecken durch das Meer befördert wird und so an Stränden auftaucht, die weit von seinem Entstehungsort entfernt sind.

    Es gibt Bernstein mit in sich eingeschlossenen Lebensspuren ( Fliegen, Spinnen, Milben, Mücken), die man Inklusen nennt. Am Beispiel eines Fliegenfängers läßt sich erkennen, wie die Tiere in`s Harz gelangt sind.

    Seltener noch als tierische Reste findet man Pflanzenteile im Bernstein.

    Fundorte:

    Anrainerstaaten der Ostsee, niederländischen und englische Küste, Italien, Rumänien, Rußland (Palmnicken/Ostpreuß ;en, Sibirien),

    Ukraine, Birma, Kanada, USA (atlantischer Bereich

    Umgang/Pflege:

    Bernsteinschmuck ist bei der Hausarbeit grundsätzlich abzunehmen, da es sich um einen relativ wweichen Stein handelt. Der Stein sollte niemals mit Mitteln wie Benzin, Benzol, Alkoholen, Laugen, Ölen oder Ammoniak in Berührung kommen.Kosmetika und Parfüms können ihn ebenfalls angreifen. Auch Wasserstoffsuperoxyd, das im Friseursalon Anwendung findet, schädigt den Stein.

  • Beryll

    BeryllNamensgebung und Geschichte des Beryll :

    Unser Wort Brille entstand aus dem griechischen Wort „beryllos“. Aus farblosem Beryll wurden Augengläser geschliffen, die auch schon Kaiser Nero getragen haben soll.
    Beryll-Allgemein:
    Beryll kommt in verschiedenen Gesteinen, vor allem aber in den Erstarrungsgesteinen Granit und Pegmatit vor. Desweiteren tritt er in den metamorphen Gesteinen Schiefer und Glimmer auf.

    Sammler sollten nach Drusen, so bezeichnet man die Hohlräume, Ausschau halten. Diese können neben einigen anderen Kristallen auch Beryll enthalten.
    Fundorte des Beryll :
    Österreic h (Habachtal/Salzburg), Brasilien, Birma, Sri Lanka, Indien, Kolumbien, Südkorea, Australien, Madagaskar, USA
    Umgang/Pflege des Beryll :
    Der Beryll wird unschön (matt) in seiner Politur, wenn er mit Flußsäure, die in Textilreinigungsmitteln enthalten sind, in Berührung kommt.
    Beryll-Verwendung :
    Beryll findet außer im Schmuckberreich (schönfarbige Varietäten) Verwendung in der Röntgentechnologie, in der Elektronik und der Reaktortechnik und Bestandteil säurefester Legierungen.

  • Bilderjaspis

    BilderjaspisDer Bilderjaspis erhält seinen Namen aufgrund seiner braunen oder schwarzen Maserung die stark an ein Bild erinnert.

    Die Fundorte des Bilderjaspis sind Australien und Südafrika.

    Der Bilderjaspis ist auch unter dem Namen Landschaftsjaspis bekannt.

    Tierkreiszeichen Löwe

    Reinigung und Pflege

    Das Reinigen unter fliesendem Wasser reicht aus.
    Ein Aufladen zu neuer kraftvoller Energie kann durch ein Sonnenbad oder durch das Aufladen in einer Amethyst Druse oder durch Bergkristall Mini-Trommelsteine erreicht werden.

  • Biotit

    Biotit LinseNamensgebung und Geschichte des Biotit:

    Der französische Physiker Biot machte 1846 zuerst auf die optische Verschiedenheit der Glimmer, zu denen der Biotit gehört aufmerksam.
    Der Biotit ist nach ihm benannt.

    Biotit-Allgeme in:
    Biotit ist schwarzer Glimmer, der vorwiegend in magmatischen Gesteinen aber auch in Glimmerschiefern oder Gneisen vorkommt.

    Neben Muskovit ist Biotit der am häufigsten vorkommende Glimmer. Begleitmineralien sind unter anderem Quarz und Feldspäte.

    Fundorte des Biotit :
    Laacher See / Deutschland, Frankreich, Italien, Brasilien, Tansania, Kanada

    Umgang und Pflege des Biotit :
    Biotit ist auf Grund seiner relativ geringen Härte vor Stoß zu schützen.
    Gereinigt wird er mit lauwarmem Seifenwasser oder unter fliesendem Wasser.
    Verwendung:
    besonders die Biotit-Linsen sind äußerst begehrt.

  • Blaufluß

    BlauflußBlaufluß (auch Aventuringlas) ist ein synthetisches Glas das häufig als Schmuckmaterial verwendet wird. Es handelt sich dabei nicht, um ein natürliches Mineral.

    Goldfluss ist Glas, das mit  Kupfer hergestellt wird.



    Das fertige Produkt kann poliert, geschliffen oder in Formen gegossen werden und wird häufig für Schmuck verwendet..

    Die häufigste Form hat ein rötlich-braunes Aussehen, wobei die Farbe von den eingelagerten Kupferkristallen stammt, während das Glas selbst farblos ist. Varianten mit farbigem Glas − meist blau bis violett, seltener grün − werden unter dem Namen Blaufluss bzw. Grünfluss hergestellt.

  • Blauquarz

    BlauquarzNamensgebung und Geschichte:
    Unter dem Namen Blauquarz werden alle blauen Kristallquarze, derbe Quarze und quarzhaltige Magmatite zusammengefasst. Ein Synonym für Blauquarz ist Lasurquarz.

    Zur Geschichte dieses Minerals sind keine Überlieferungen bekannt.

    Allgemein:

    Blauquarz kommt in Pegmatiten, vorwiegend in hydrothermalen Gängen und Klüften vor und ist ein grobkörniges, trüb blaues Quarzaggregat.

    Fundorte:

    Österreic h, Brasilien, Kolumbien

    Umgang und Pflege:

    Wird nur mit Wasser gereinigt.

    Verwendung:

    Vorwiegend ist Blauquarz ein Sammlermineral es wird aber auch als Blauquarz-Handschmeichler , Trommelstein oder als Anhänger angeboten.

  • Blüten-Porphyr


    DBlüten-Phorphyr
er Blütenporphyr gehört zu den Andesit-Porphyriten.

    Porphyrite sind Vulkanite meist Rhyolite mit  Einsprenglingen  in einer feinkörnigen Gesteins-Matrix.

    Diese Einsprenglinge können Epidot, Chlorit, Oligoklas grüner  und weißer Feldspat sein.

    Fundort ist Australien

     

     

  • Botswanaachat

    BotswanaachatDer Botswanaachat wurde nach einem der Hauptfundorte von Achaten, Botswana, benannt.

    Seinen Namen bekam der Achat nach dem Fluß „Achates“ heute „Dirillo“, auf Sizilien.
    Viele aus Achat hergestellte Geräte von archäologischen Funden beweisen, das der Achat den Menschen schon über 8000 Jahren bekannt sind.

    In Rom und Griechenland galt der Achat als Talismane.
    Angeblich schützten sie vor Giften und hielten Stürme und Gewitter fern.

  • Boulderopal

    BoulderopalBoulder-Opal sind Edelopal Äderchen in Toneisenstein und zeigt ein sprühendes Feuer.


    Während Opalschichten manchmal nur eine Stärke von 1-2 mm haben, können die geröllartigen Boulder-Opale 30 cm im Durchmesser erreichen.

    Sein Name kommt vom engl. „boulder“ = Geröll.



  • Brasilianit

    BrasilianitBrasilianit ist ein ungewöhnlicher Edelstein.

    Er gehört zu den Phosphat Mineralien.


    Brasilianit wurde erstmals 1944 in im brasilianischen Staat Minas Gerais entdeckt.


    Die wichtigsten Fundorte sind Brasilien, Fundstellen in Österreich,  Kanada und den USA sind eher  unbedeutend.




  • Brekzienjaspis

    BrekzienjaspisBrekzienjaspis

    Brekzienjaspis ist auch unter den Namen Zertrümmerter Jaspis und Trümmerjaspis bekannt.

    Die Farbe ist rot durchzogen mit hellen oder dunklen Streifen.

    Die Hauptfundorte sind Südafrika und Australien

  • Bronzit

    Bronzit
EdelsteineDer Name Bronzit ist von der charakteristischen Bronzefärbung abgeleitet.

    Schon die alten Römer und Griechen trugen Bronzit als Amulette zum Schutz vor Krankheiten und negativen Einflüssen.

    Um Geisteskrankheiten zu heilen wurde zu Pulver zerstoßener Bronzit angewendet.

    Bronzit Allgemein: Bronzit entsteht magmatisch oder vulkanisch aus magnesiumreichem Magma. Kristalle mit Glasglanz werden nur selten gebildet. Häufig findet man faserige Aggregate mit fleckig gemusterter Oberfläche, entstanden durch eingelagerte Augitkristalle.

    Fundorte von Bronzit: Österreich, Brasilien, Indien, Südafrika, China

    Umgang und Pflege: Nur mit Wasser reinigen.

    Verwendung : Bronzit wird in der Industrie als Rohstoff für feuerfeste Materialien verwendet.

    Seit einigen Jahren auch als Schmuckstein bekannt und beliebt wird er als Trommelstein, Handschmeichler oder Rohstein angeboten.

C

  • Calcit

    Calcit HerzNamensgebung und Geschichte:

    Der Name Calcit entstand aus dem lateinischen Wort „calc“ = Kalk.
    Schon zur Zeit Christi Geburt beherrschten die Römer die Technik des Kalkbrennens und der Mörtelbereitung.

    Calcit-Allgemein:
    Calcit ist ein Kalkspat, das in Drusen von Erzgängen, auf Klüften und in Drusen von Karbonatgestein sowie in Blasenholräumen von vulkanischen Gesteinen vorkommt

    Fundorte des Calcit:
    Juragebirge in Süddeutschland, Schweiz und Frankreich, Australien, Kenia, Mexiko, Rußland

    Umgang/Pflege
    Calcit ist spröde und weich. Er sollte vor Säuren und Waschpulver gestützt werden.

    Verwendung:
    Calcit wird sowohl in der Baustoffindustrie sowie in der Glas-und Zellstoffindustrie eingesetzt.

    Nicht zuletzt ist der Calcit auch ein Stein, der in der Schmuckherstellung eine Rolle spielt.

  • Canyon Wonderstone

    Canyon
WonderstoneCanyon Wonderstone ist ein Handelsname für eine Quarzhaltige Sandsteinart.

    Die verschiedenen Farben und Strukturen kommen durch Eisenhaltige Lösungen die in den Sandstein eingedrungen sind zustande.

    Diese Sandsteine sind vor ca. 250 Millionen Jahre entstanden

    Wir nehmen es als sicher an das der Stein nicht aus dem Grand Canyon kommt, da der Grand Canyon zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und ein Bergbau streng verboten ist.


    Fundorte: Die Fundorte sind Utah, Nevada und Arizona

  • Carneol

    CarneolNamensgebung und Geschichte:

    Der Carneol ist nach dem lateinischen Wort „caro“= Fleisch (nach der roten Farbe) benannt.
    Schon vor unserer Zeitrechnung wurde Carneol gefördert. Aus ihm wurden Ziergegenstände und Schmuck gefertigt.



    Allgemein:
    Carneol ist eine Varietät des Chalcedon und kommt in Vulkangesteinen sowie in Flußsedimenten und Verwitterungsböden vor. Die typisch rötlich-braune Farbe wird durch minimale Mengen von im Gefüge enthaltenem Eisenoxid erzeugt.

    Fundorte:
    Saudi-Arabien, Indien, Ägypten, Brasilien, USA

    Umgang/Pflege :
    Die Reinigung ist unproblematisch.(Seifenwa sser) Achtung! Stein kann im Licht seine Farbe verlieren.

  • Cavansit

    CavansitDer Name des Minerals Cavansit leitet sich ab aus einigen der Elemente, aus denen es besteht: Calcium (Ca), Vanadium (V) und (Si) Silizium


    Cavansit findet sich in Hohlräumen vulkanischer Gesteine zusammen mit Zeolithen wie Stilbit, Thomsonit, oder Heulandit


    Fundorte: Neuseeland; Oregon/USA; Brasilien und Indien.



  • Chalcedon

    ChalcedonNamensgebung und Geschichte von Chalcedon
    Der Chalcedon ist nach der untergegangenen Stadt „Kalchidon“ in Kleinasien benannt.
    8000 Jahre alte Funde beweisen, das der Chalcedon schon seit alters her als Edelstein bekannt ist.
    Anfangs hat man Werkzeug daraus hergestellt. Im Mittelalter galt der Chalcedon als Symbol der Macht.

    Allgemein/Vorkomm en
    Der Chalcedon gehört in die Quarzgruppe und kommt in kieselsäurearmen Vulkaniten wie z.B. Basalt, oder in Flußsedimenten und Verwitterrungsböden vor und tritt als Füllung in Hohlräumen auf.

    Chalcedon-Fund orte:
    Idar-Oberstein /Rheinland-Pfalz, Brasilien, Uruguay, Mexiko, Indien, Madagaskar, USA (Oregon)

    Umgang/Pflege:
    Bei zu starkem, dauerhaftem Sonnenlicht bleicht der Chalcedon aus, verliert seine blaue Farbe und wird milchig. Der Stein ist hochempfindlich gegen Chemikalien-Achtung bei der Arbeit mit Reinigungs-und Spülmitteln!

    Chalcedon-Verw endung:
    Der Chalcedon wird zu Schmuck und kunstgewerblichen Gegenständen verarbeitet.

  • Chalkopyrit

    ChalkopyritNamensgebung und Geschichte Chalkopyrit:


    Francois Sulpice Beudant (1787-1852) ein französischer Professor der Mineralogie und Geologie war Anfang des 19. Jahrhunderts Namensgeber dieses Steines.



    Der Name Chalkopyrit ist abgeleitet von den griechischen Worten „chalkos“ = Kupfer und „ pyrites“ = Feuerstein. Letzteres bezieht sich auf das Funkenschlagen, da dies mit dem Pyrit möglich ist.

    Synonyme für Chalkopyrit sind z.B. Apachengold, Kupferkies, Koribronce oder Towanit.

    Chalkopyrit-A llgemein:

    Chalkopyrit ist eines der weltweit am häufigsten vorkommenden Mineralien.

    Primär entseht der Chalkopyrit hydrothermal auf Erzgängen wobei sich schöne Kristalle bilden. Sekundär entsteht Chalkopyrit bei der Bildung kohliger oder toniger Sedimente aus Schwefelwasserstoff. Dieser wird bei der Zersetzung organischen Minerals unter Luftabschluß frei.

    Fundorte des Chalopyrit :

    Brasilien, Deutschland (Harz, Bayrischer Wald, Erzgebirge), Frankreich, Spanien, Rumänien, China, USA, Kanada, Japan, Chile, Mexiko, Peru

    Chalkopyrit-U mgang und Pflege:

    Chalkopyrit sollte nicht zu oft mit Wasser in Berührung kommen, weil er so zersetzt wird.

    Chalkopyrit-V erwendung:

    Chalkopyrit wird z.B. als Rohstein, Trommelstein, Kristallstufe, Handschmeichelstein oder Anhänger angeboten.

  • Charoit

    CharoitNamensgebung und Geschichte:


    Benannt ist der Stein nach seiner weltweit einzigen Fundstelle Chara (Fluß in Sibirien).
    Erst seit 1976 ist der Charoit in der westlichen Welt bekannt.


    Von sibierischen Volksstämmen wurde das Mineral jedoch bereits seit Jahrhunderten zu Schmuck verarbeitet.
    Zudem wurde dem Charoit eine Schutzwirkung vor Seuchen nachgesagt. Der Stein wurde im Teewasser mitgekocht und sollte so vor Krankheiten bewahren und Glück bringen.

    Charoit-Allge mein:
    Charoit wird hydrothermal in alkalischen Vulkangesteinen gebildet.

    Charoit-Fundo rte:
    Sibirien

    Charoit-Umgan g/Pflege:
    Gereinigt wird der Charoitn bei starker Verschmutzung problemlos in Seifenwasser. Ansonsten reicht die Reinigung unter fliesendem Wasser aus.
    Mechanische Beschädigung ist zu vermeiden.

    Charoit-Verwe ndung:
    Charoit wird nicht nur für Schmuckzwecke geschl iffen sondern auch in Form von Ziergegenständen angeboten.

  • Chiastolith

    ChiastolithNamensgebung und Geschichte:

    Sein Name leitet sich vom Buchstaben X ( gesprochen „chi“ ) des griechischen Alphabets steht als Zeichen für Kreuz und „lithos“ für Stein.
    Der Kreuzstein, wie er früher genannt wurde galt als Schutzstein gegen den bösen Blick.
    Auf Grund seiner auffälligen Kreuzzeichnung erkannte man das christliche oder keltische Kreuz wieder.


    Allgemein:
    Chiastolit ist eine Varietät des Andalusit und wird durch seine charakteristische Kreuzzeichnung unterschieden.
    Das Mineral entsteht, wenn flüssiges Magma aufsteigt und in kohlehaltigen, sedimentären Tonschiefer eindringt.

    Aus der Kieselsäure der Magma und dem Aluminiumoxid des Tons bildet sich der Chiastolith wobei sich an den Kanten seiner Kristalle während des Wachstums Kohlenstoff anlagert. Dadurch kommt es zu dunklen Einschlüssen in Kreuzform.

    Fundorte:
    Australien, China, Chile, Algerien, Sibirien

    Umgang und Pflege:
    Der Chiasolith ist nur mit Wasser zu reinigen.

    Verwendung:Wird gern als Talisman getragen und ist ein beliebter Sammlerstein.

  • Chloromelanit

    ChloromelanitDer Chloromelanit  ist ein eisenreiches, oder gerinfügig chromhaltiges Natrontonerdesilikat. Chloromelanit ist eine Varietät des Jadeit. Seine Farbe ist grün-weiß-schw arz.

    Chloromelanit bedeutet grün-schwarzer Stein  Der Name kommt aus dem Griechischen  chloros = grün und melas = schwarz.

    Das Mineral wurde früher als Jade – Varietät bezeichnet.

    Mit Jade werden heute drei unterschiedliche Mineralien bezeichnet: Jadeit, Nephrit und Chlormelanit.

    Der Chloromelanit  ist sehr empfindlich gegen Hitze und starke Sonnenstrahlung.

    Er sollte niemals im Ultraschallbad gereinigt werden.

    Die Reinigung sollte unter fließendem Wasser erfolgen.

  • Chromchalcedon

    ChromchalcedonChromchalcedon ist eine grüne Variante des Chalcedon er wird gebildet durch kleine Mengen von Chrom.

    Die wichtigsten Fundstellen sind Zimbabwe, Australien und Bolivien





  • Chromdiopsid

    ChromdiopsidChromdiopsid ist die Chromhaltige Variante des Diopsids

    Diopsid ist ein Calcium-Magnesium-Silikat und eines der häufigsten Minerale der Pyroxen-Gruppe

    Durch seine schöne Farbe ist Chromdiopsid neben dem Sterndiopsid und dem seltenen Katzenaugen-Diopsid einige der wenigen Diopsid-Vari etäten, die zu Schmuck verarbeitet wird.

    Chromdiopsid ist aufgrund seiner geringen Härte mit Vorsicht zu behandeln er ist sehr empfindlich und mit gewissem Vorsicht zu tragen.

  • Chrysanthemenstein

    ChrysanthemensteinChrysanthemenstein.

     Dieser hat helle, meist radialstrahlig angeordnete Kristalle in dunkler Matrix.

    Die Gesteins-Matrix besteht aus dunklem Grün-Schwarzen,  Kalkstein und die an Chrysanthemen erinnernden Einschlüsse bestehen aus Cölestin Kristallen.


  • Chrysoberyll

    ChrysoberyllNamensgebung und Geschichtedes Chrysoberyll

    Sein Name kommt vom griechischen Wort „chrysos“ = golden.

    Chrysoberyll- Allgemein:
    Der Chrysoberyll kommt in Pegmatiten und Glimmerschiefern vor, ein-und aufgewachsen vor.
    (Pegmatait ist grobkörniges Gestein das hauptsächlich aus Kalifeldspat und Quarz besteht.)
    Chrysoberyll ist das nach Diamant und Korund härteste Edelsteinmaterial und darüber hinaus sehr gut polierbar. Seine hohe Lichtbrechung verleiht ihm eine lebhafte Billanz.

    Der Alexandrit, ist die wohl bekannteste Varietät des Chrysoberylls.

    Der Cymophan, ebenfalls eine Varietät des Chrysoberylls weist den so genannten Katzenaugeneffekt auf.
    Hierbei handelt es sich um einen silberweißen Streifen, der bei Bewegung über den Stein hinweggleitet und aussieht wie die schlitzartige Pupille eines Katzenauges.

    Chrysoberyll- Fundorte:
    Brasilien, Sri Lanke, Simbabwe, USA

    Umgang und Pflege:
    Ein gefaßter Chrysoberyll ist vor hartem Anschlagen zu schützen, da der Stein sehr spröde ist.

    Verwendung des Chrysoberyll
    Der Chrysoberyll w
    ird größtenteils für Schmuckzwecke verschliffen.

  • Chrysokoll

    ChrysokollNamensgebung und Geschichte des Chrysokoll
    Benannt ist der Chrysokoll nach den griechischen Worten „chrysos“ = Gold und „kolla“ = Leim.

    Chrysokoll-Al lgemein:
    Chrysokoll ist ein Mineral, das in der Oxidationszone von Kupferlagerstätten gebildet wird.


    Dort tritt es gemeinsam mit anderen Mineralien wie beispielsweise: Azurit, Malachit, Limonit und Türkis auf.
    Eine Verwachsung von Chrysokoll mit Malachit und Türkis wird Eilatstein genannt. (benannt nach dem Fundort Eilat in Israel)

    Chrysokoll-Fu ndorte:
    Halsbach/Baden, Saalfeld / Thüringen, England, Kasachstan, Rußland (Ural), USA (Kalifornien, Arizona), Namibia, Sambia, Israel, Mexiko

    Umgang/Pflege :
    Der Stein wird nur mit Wasser gereinigt. Er ist wärmeempfindlich und reagiert mit Säuren.

    Verwendung des Chrysokoll
    Chrysokoll ist ein wichtiger Kupfer-Erz Lieferant.

    Die schönfarbigen Varietäten werden zu Ziergegenständen und vorzugsweise als Cabochon und Schmuck verabeitet.< /p>

  • Chrysopras

    ChrysoprasNamensgebung und Geschichte:
    Sein Name ist von den griechischen Worten „chrysos “= Gold und „prasmai “= schätzen, abgeleitet.


    Schon die Griechen und Römer stellten Schmuck aus Chrysopras her.



    Allgemein:
    Der Chrysopras gehört in die Gruppe der Quarze und ist eine Varietät des Chalcedons.

    Fundorte:
    USA, Brasilien, Australien, Tansania, Simbabwe, Rußland, Polen

    Umgang/Pflege :
    Der Chrysopras bleicht bei dauerndem starken Sonnenlicht aus, was zur Folge hat, das daß schöne satte Grün milchig wird.

    Ringe sollten unbedingt vor der Arbeit mit Reinigungs-und Spülmitteln abgelegt werden.

    Verwendung:Der Chrysopras wird zu Schmuck und kunstgewerblichen Gegenständen verarbeitet.

  • Chyta

    ChytaChyta (Serpentin)

    Chyta ist ein Handelsname des Minerals Serpentin

    Der Name Serpentin stammt vom lateinischen serpens = Schlange. Durch sein teilweise Schlangenhaut Ähnliches Aussehen

    Der gelb-grüne afrikanische Serpentin wird Chyta genannt.

  • Citrin

    Citrin NaturNamensgebung und Geschichte des Citrin:
    Die zitronengelbe Farbe gab ihm seinen Namen.

    Durch langsames Erhitzen von Amethystkristallen (auf 470-560°C) wird Citrin gebrannt erzeugt. Da man dies schon im Mittelalter wußte, wurde diese Methode auch angewandt.

    Dieser erhitzte Citrin ist im Handel als Citrin gebrannt erhältlich.

    Citrin-Allgem ein:

    In der Natur kommt Citrin nur selten vor!
    Wir bezeićhnen diesen Citrin als Citrin Natur

    Fundorte des Citrin
    Brasilien,USA,Ma dagaskar

    Umgang/Pflege :

    Reinigung mit Wasser

    Verwendung:Citrin wird zu Schmucksteinen verschliffen.

  • Cobaltcalcit

    CobaltcalcitCobaltcalcit, bestehend aus (Co,Ca)CO3 und wird der Mineralklasse der Carbonate zugeordnet.

    Cobaltcalcit ist eine Variante von Calcit. Die Farben des Cobaltcalcit sind rosa-rot, violett, rot-blau, gelb und auch braun.  
     
    Die Färbung wird durch eingelagertes Kobalt hervorgerufen.

    Die Fundorte sind: Italien, Zaire, Marokko und Mexiko.





  • Cölestin

    CölestinCölestin oder Coelestin im Englischen Celestine oder Französisch: Celestite oder Spanisch Celestita.

    Cölestin ist vom lateinischen Namen   coelestis = himmelblau abgeleitet.

    Cölestin ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Mineral-Klasse der Sulfate.


    Fundort: Die besten Cölestin Kristalle sind an der Westküste Madagaskars in der Provinz Mahajanga zu finden.

    Cölestin ist ein sehr empfindlicher Stein


    Cölestin sollte nicht am Körper getragen werden da der Stein durch Körper Schweiß angegriffen wird.

    Da der Stein schwach Wasserlöslich ist, sollte dieser nicht allzu oft mit Wasser gereinigt werden.

  • Cordierit

    CordieritDer Cordierit wurde nach dem französischen Mineralogen Louis Cordier benannt.

    Der Cordierit ist auch als Iolith bekannt. Dichroit ist ein mittlerweile veralterter Begriff dies Minerals.

    Die häufigste Farbe des Cordierits ist Tiefblau bis Blauviolett, selten tritt er aber auch in grünlicher, gelb-brauner, oder hellblauer Farbe auf.


    Fundorte von Cordierit sind Finnland; Schweden; Norwegen; Grönland; Namibia; Madagaskar; Indien und Brasilien.

    Der Edelstein sollte nicht zu starker Hitze ausgesetzt werden sonst wird der Stein trübe.

    Die Reinigung sollte nur unter fliesendem Wasser erfolgen

  • Covellin

    Covellin
    Covellin ist ein Kupferssulfid und besteht aus Kupfer und Schwefel und ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Klasse der Sulfide.

    Meist kommt er in feinkörnigen Krusten vor. Selten kommen auch tafelige Kristalle vor.

    Die Farbe variiert von indigoblau bis blauschwarz.





D

  • Dalmatinerstein

    DalmatinerteinDer Dalmatinerstein ist kein Porphyr obwohl er in vielen Literaturangaben so bezeichnet wird.

    Der Dalmatinerstein ist aber ein Aplit.

    Aplit ist ein Ganggestein, welches eine magmatische Entstehung hat und aus der Tiefe der Erde kommt.



  • Danburit

    DanburitNamensgebung und Geschichte des Danburit:
    Der Dunburit ist nach dem Fundort Dunbury in Connecticut (USA) benannt, wo dieses Mineral erstmals gefunden wurde.

    Allgemein:
    Dunburit ist ein Mineral der Feldspat-Gruppe und kommt in Pegmatit-Hohlräumen und Erzgängen vor.

    Fundorte:
    Schweiz, Italien Birma, Mexiko, Japan, USA


    Umgang und Pflege:
    Nur unter fliesendem kalten oder lauwarmem Wasser reinigen.

    Verwendung:Dunburit wird für Schmuckzwecke beispielsweise im Brillantschliff, Treppenschliff oder Ceylonschliff verschliffen.

  • Dendritenachat

    DendritenachatDendritenachat ist ein Achat mit eingelagerten Dendriten aus Manganoxid oder Eisenoxid

    Ein veralteter Handels Name für den Dendritenachat = Mückenstein





  • Dendritenchalcedon

    DendritenchalcedonDer Dendritenchalcedon besteht aus schwarzen oder braunen bäumchenartigen Einschlüssen (Dendriten) die aus Eisenoxid bzw. aus Manganoxid bestehen.

    Der Dendritenchalcedon ist ein Gemenge von Chalcedon und Opal.

    Wenn der Chalcedon Anteil des Steines größer ist als der Opal Anteil dann spricht man von einem Dendritenchalcedon.


  • Dendritenkalk

    Dendritenkalk

    Dendritenkalk aus den Archaeopteryx-Schichten in Solnhofen (Bayern)





  • Dendritenopal

    DendritenopalDer Dendritenopal ist auch als Moosopal bekannt.

    Der Dendritenopal besteht aus schwarzen oder braunen bäumchenartigen Einschlüssen (Dendriten) die aus Eisenoxid bzw. aus Manganoxid bestehen.

    Der Dendritenopal ist ein Gemenge von Chalcedon und Opal.

    Wenn der Opalanteil des Steines größer ist als der Chalcedon Anteil dann spricht man von einem Dendritenopal.


    Wenn der Chalcedonanteil des Steines größer ist als der Opalanteil dann spricht man von einem Dendritenchalcedon

  • Diopsid

    DiopsidDiopsid-Namensgebung und Geschichte:

    Der Name kommt vom griechischen „dis“ = doppelt und „opsis“ = Ansicht und bezieht sich auf die Kristallform.

    Diopsid-Allge mein:
    Diopsid kommt in metamorphen und basischen, magmatischen Gesteinen vor.

    Es gibt Kristalle, die die Eigenschaft haben, auffallendes Licht sternförmig zu reflektieren. (Asterismus).

    Andere weisen Katzenaugeneffekt auf. Ist der Stein im Cabochon geschliffen, gleitet ein schmaler Lichtschein der an die Pupille einer Katze erinnert über den Stein.

    Diopsid-Fundo rte:
    Binntal / Schweiz, Zillertal / Österreich, Italien, Brasilien, Birma, Madagaskar, Pakistan, Ural/ Rußland, USA

    Diopsid-Umgan g und Pflege:
    Das Mineral ist vor mechanischer Beschädigung zu schützen, da es sehr spröde ist.

    Reinigung mit fliesendem Wasser. Niemals mit Dampf oder Ultraschall.

    Diopsid-Verwe ndung:
    Wird für Schmuckzwecke im Faccettenschliff sowie im Cabochon geschliffen oder getrommelt angeboten.

  • Dioptas

    DioptasDioptas-Namensgebung und Geschichte:

    Der Dioptas wurde im Jahre 1797 als eigenständiges Kupfermineral erkannt. Bis dahin zählte er zu den Smaragden.

    Der französische Mineralogen Rene Juste Haüy gab dem Mineral 1806 seinen Namen.

    Dieser ist vom griechischen Wort „diopteia“ = „hindurchsehen&ldqu o; abgeleitet.

    Das Mineral gestattet tatsächlich Einblick in seinen inneren Aufbau, wenn es gegen das Licht gehalten wird.

    Im Altertum war der Dioptas ein begehrter Schmuckstein und galt als Symbol für Reichtum.

    Allgemein:

    Dioptas wird in der Oxidationszone von Kupfergängen sowie in den Hohlräumen umgebender Steine gebildet. Begleitmineralien sind z.B. Azurit und Malachit.

    Seine smaragdgrüne Farbe erhält er durch den Kupfergehalt. Dioptas ist von ausgesprochener Reinheit, da keine Fremdstoffe oder Spurenelemente eingelagert sind.

    Fundorte:

    Namibia, Zaire, Kasachstan

    Umgang und Pflege:

    Auf Grund der geringen Härte ist der Stein vor mechanischen Einwirkungen zu schützen.

    Achtung Sammler!

    Das Mineral reagiert mit Qualitätsverluß ;t, wenn es länger als zwei Wochen in einer verschossenen Plasiktüte verwahrt wird.

    Verwendung:

    Trotz seiner geringen Härte, die ihn sehr empfindlich macht, ist Dioptas ein beliebter Sammler- und Schmuckstein.

  • Disthen

    DisthenNamensgebung und Geschichte:

    Disthen wird auch Kyanit genannt.
    Benannt ist der Kyanit nach dem griechischen Wort „kyanos“ = blau.

    In Edelsteinqualität ist er erst in jüngster Zeit gefunden worden.

    Allgemein:

    Disthen kommt in metamorphen Gesteinen, Glimmerschiefern und in Gneisen vor.
    Die Farbe des Disthen ist mitunter ungleichmäßig verteilt und kann sich in unregelmäßigen Streifen und Flecken konzentrieren.

    Fundorte:

    Österreich (Kärnten, Steiermark), Schweiz (Tessin), Kenia, Indien, Australien, Brasilien, USA, Rußland

    Umgang/Pflege :

    Disthen sollte nur mit Wasser gereinigt werden. Er ist sehr spröde und muß vor mechanische Beschädigung geschützt werden.

    Verwendung:
    Disthen wird für Schmuckzwecke sowohl im Facettenschliff als auch im Cabochon geschliffen.

  • Dolomit

    DolomitNamengebung und Geschichte des Dolomit:

    Benannt ist der Dolomit nach seinem französischem Entdecker „Dolomieu“, der das Mineral 1791 erstmals beschrieb.

    Dolomit-Allge mein:

    Dolomit wird in hydrothermalen Gängen und magnesiumhaltigen Kalkstein gebildet.

    Eines der vielen Begleitmineralien ist Quarz.

    Dolomit-Fundo rte:

    Die schönsten Dolomit-Kristalle findet man in der Schweiz, in Italien, in Deutschland und den USA

    Dolomit-Umgan g und Pflege:

    Auf Grund der geringen Härte unbedingt vor mechanischen Einwirkungen schützen!

    Dolomit sollte nicht direkt auf der Haut getragen werden, da er sehr empfindlich auf säurehaltigen Körperschweiß reagiert.

    Gereinigt wird er nur mit Wasser.

  • Doppelspat

    DoppelspatDer Doppelspat ist ein wasserklarer Calcit.

     Er wird auch als Islandspat oder isländischer Doppelspat bezeichnet.

    Legt man den Doppelspat auf eine Schrift, sieht man die Schriftzeichen doppelt.



  • Dr. Liesegangstein

    Dr.
Liesegangstein
    Der Dr. Liesegangstein ist ein Rhyolith


    Eine andere Bezeichnung für diesen Stein ist Aztekenstein






  • Drachenjaspis

    Drachenjaspis
(Drachenblut Jaspis)Der Drachenjaspis ist auch als Drachenblut Jaspis bekannt.

    Benannt ist der Jaspis nach dem griechischen Wort „jaspis“.

    Er ist seit alters her als Edelstein bekannt. In römischer Zeit wurden aus Jaspis Zeirgegenstände geschnitzt.

    Jaspis gehört in die Quarzgruppe, wird in vielen Gesteinsarten gebildet, vor allem in Erstarrungs-oder metamorphen Gesteinen und kann Gemengteil von Achatmandeln sein.



  • Dravit

    Dravit
    Der Name Dravit fand erstmals Erwähnung durch den Mineralogen Gustav Tschermak im Jahre 1884 und bezeichnet den braunen Turmalin.








  • Dumortierit

    DumortieritDumortierit-Namensgebun g und Geschichte:
    Erst in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhundert wurde Dumortierit entdeckt und vom französichen Geologen Ferdinand Gonnard zu Ehren des französischen Paläontologen M.E. Dumortier benannt.

    Dumortierit-A llgemein:
    Dumortierit entsteht primär aus kieselsäurereichem, borsäurehaltigem Magma und wird in Pegmatiten gebildet.
    Grüne bis blaue Farbtöne werden durch das enthaltene Eisen hervorgerufen.
    Rötliche bis braune Farbtöne enstehen durch das Mangan.

    Dumortierit-Fundorte:
    Brasilien, Frankreich, Kanada, Namibia, Südafrika, USA

    Dumortierit-Umgang Pflege:
    Dumortierit verliert bei Erhitzung seine Farbe vollkommen.
    Reinigung nur mit Wasser.

    Dumortierit-Verwendung:
    Dumortierit ist nicht nur ein beliebter Schmuckstein. Angeboten wird er beispielsweise als Rohstein, Trommelstein, Anhänger oder Kette.

E

  • Eisenkiesel

    EisenkieselNamensgebung und Geschichte des Eisenkiesel:
    Eisen ist das farbgebende Element des Eisenkiesels. Daraus und aus dem alten Synonym für Quarz = Kiesel resultiert sein Name.

    Allgemein:
    Meistens entstehen Eisenkiesel sekundär in Meeresablagerungen.
    Im Ablagerungsgestein zirkulieren salzige, basische Flüssigkeiten.

    Bei hohem Druck und der dadurch steigenden Temperatur (bis 200°C) werden kieselsäurehaltige Stoffe wie z.B. opalhaltige Skeletteile aufgelöst, die an anderer Stelle auskristallisieren.
    Selten entsteht Eisenkiesel primär aus hydrothermalen Lösungen in Erzgängen.

    Fundorte des Eisenkiesel:
    Brasilien, Spanien, Marokko, Madagaskar

    Umgang und Pflege des Eisenkiesel:
    Eisenkiesel wird unter fließendem Wasser gereinigt.

    Verwendung:Eisenkiesel erfreut sich nicht nur als Rohstein unter Sammlern großer Beliebtheit sondern wird z.B. auch als Trommelstein, Handschmeichelstein oder Schmuckanhänger angeboten.

  • Eklogit

    Eklogit
    Eklogit ist ein metamorphes Gestein das bei hohen Temperaturen von 400-1200 °C entstanden ist.

    Dieses Gestein ist grün bis graugrün durchzogen von rotbraunen bis roten Flecken.







  • Eldarit

    EldaritEldarit

    Andere Bezeichnungen für den Eldarit sind Nebula und Kabamba Rhyolith

    Der Name Eldarit leitet sich von 'Eldar', den Elben in Tolkiens 'Herr der Ringe' ab


    Eldarit ist ein vulkanisches Misch-Gestein aus Anorthoklas, Quarz, Riebeckit und Aegirin

  • Epidot

    EpidotNamensgebung und Geschichte:
    Der Epidot ist nach griechischen Wort „epidosis“ = Verewigung benannt.

    Allgemein:
    Der Epidot kommt in Pegmatiten, auf Klüften von Graniten und metamorphen Gesteinen vor.
    Bei größeren Stücken verliert sich die Durchsichtigkeit des Steines. Aus diesem Grund werden nur selten Steine geschliffen, die mehr als 5 Carat wiegen.

    Fundorte:
    Tittling / Bayrischer Wald, Österreich (Untersulzbachtal / Salzburg), Schweiz (Zermatt), Frankreich, Norwegen, Brasilien, Australien, Rußland, Mexiko, USA

    Umgang/Pflege :
    Epidot ist nur mit Wasser zu reinigen. Ultraschall und Dampf sollten vermieden werden.

    Der Stein ist spröde und muß deshalb vor mechanischen Beschädigungen geschützt werden.

    Verwendung:
    Epidot wird zu Schmucksteinen im Facettenschliff und im Cabochon geschliffen

  • Erdbeerquarz

    ErdbeerquarzNamensgebung und Geschichte des Erdbeerquarz:
    Erdbeerquarz werden alle blaßrosa farbenen, undurchsichtigen Quarze genannt.

    Bis heute ist dieser Quarz im deutschsprachigen Raum nur wenig bekannt. Er wurde lange Zeit als so unattraktiv angesehen, das er bis heute keinen mineralogischen Namen erhielt.

    Allgemein:
    Erdbeerquarz kommt in Pegmatiten in großen, derben, grobkörnigen Massen vor. Kristalle werden nicht gebildet. Er entsteht primär bei hohen Temperaturen aus saurem, kieselsäurereichem Magma.


    Fundorte:
    Südafrika

    Umgang und Pflege:
    Die Reinigung sollte unter fließendem Wasser erfolgen.


    Verwendung:
    Erdbeerquarz wird z.B. als Rohstein, Kristallstufe, Trommelstein oder als Schmuckanhänger angeboten.

  • Eudialyt

    EudialythNamensgebung und Geschichte:
    Der Eudialyt wurde 1819 vom Göttinger Chemieprofessor Friedrich Stromeyer nach seiner Eigenschaft, sich schnell in Säuren aufzulösen benannt. griech. „eu“ = gut und „ dialytos = zersetzbar.

    Allgemein:
    Eudialyt entsteht primär-liqidmagmatis ch und kommt in Plutoniten wie Syenit und Alkalipegmatiten vor.

    Nur selten kommt er in alkalischen Vulkaniten vor.
    Eudialyt bildet meistens derbe, körnige Aggregate oder gangförmige Massen aus.
    Manchmal findet man jedoch auch eingewachsene Kristalle.

    Fundorte des Eudialyt:
    Schweden, Norwegen, Grönland, Brasilien, Kanada, Rußland

    Umgang und Pflege:
    Den Stein nur unter fließendem Wasser reinigen.

    Verwendung:
    Eudialyt wird z.B. als Rohstein, Handschmeichelstein, Trommelstein, Gravur oder Schmuck-Anhänger angeboten.

F

  • Falkenauge

    FalkenaugeNamensgebung und Geschichte:
    Der Stein verdankt seinem Aussehen seinen Namen. Ein Synonym ist Katzenaugen-Quarz.
    Im Mittelalter trug man Amulette aus Falkenauge um sich vor Geistern und Dämonen zu schützen.

    Allgemein:
    Falkenauge gehort in die Gruppe der Quarze und entsteht bei der Umwandlung von Krokydolith zu Quarz, das sich in Eisenerzlagerstätten bildet.

    Fundorte:
    Birma, Australien, Indien, Sudafrika, USA

    Umgang und Pflege:
    Vor der Hausarbeit und beim Umgang mit Reinigungs-und Spühlmitteln sind Ringe mit Falkenauge unbedingt abzulegen.

    Textilreinigungsmittel sind auf Grund ihres Flußsäuregehal tes nicht mit dem Stein in Berührung zu bringen, da dieser fleckig werden kann.

    Falkenauge wird nur mit Wasser gereinigt.

    Verwendung:
    Falkenauge ist ein beliebter Schmuckstein, der u.a. als Anhänger, Handschmeichler, Trommelstein oder Kugelkette angeboten wird.

  • Feldspat

    FeldspatDie Feldspäte sind eine Mischkristall Reihe mit den Endgliedern.

    Celesian = Bariumfeldspat
    Orthoklas + Sanidin = Kalifeldspat
    Anorthit = Kalkfeldspat
    Albit = Natronfeldspat

    Umgang/Pflege

    Feldspat nicht starker Sonneneinstrahlung aussetzen oder starker Lichteinwirkung dadurch wird der Stein trübe und brüchig.

    Die Reinigung nur mit fließendem Wasser. Niemals mit Ultraschall reinigen.

  • Feuerachat

    FFeuerachateuerachat Natur
    Feuerachat gebrannt

    Feuerachat Natur:
    Wir unterscheiden zwischen dem Feuerachat Natur Diese ist ein relativ seltener und teurer Edelstein der nur in kleinen Mengen angeboten wird.

    Der Feuerachat Natur ist ein Nieren- bzw. traubenförmiger irisierender brauner Achat in dem sich das Licht an Eisenoxyd Einschlüssen bricht.

    Seine Farbe ist dunkelrot bis braunrot, häufig opalisierend schillernd.
    Seine Fundorte sind Mexiko und USA..

    Feuerachat gebrannt
    Dann in den letzten Jahren ist ein Stein aufgekommen der den Handelsnamen Feuerachat gebrannt trägt.
    Dieser ist aber ein gebrannter Chalcedon

     

     

  • Feueropal

    FeueropalNamensgebung und Geschichte:
    Der Opal ist nach dem altindischen Wort „upala“ = edler Stein benannt.
    Im antiken Griechenland wurde der Opal "opalios" und später im alten Rom "opalus" genannt.

    Der Feueropal ist ein roter bis orangeroter Opal

    Der Feueropal war schon bei den Mayas und Azteken beliebt.
    Der Feueropal gilt heute als der National Stein von Mexico

    Fundorte:
    Mexico und Brasilien


    Feueropale sollen nicht in Plastik aufbewahrt werden. Opale wollen atmen sonst verlieren Sie ihre Farbe und ihr Farbspiel.

    Die Reinigung unter fließendem Wasser ist erwünscht.

  • Feuerstein

    FeuersteinFeuerstein auch Hornstein oder Flint genannt ist aus aufgelösten Skelettresten (Kieselgel bzw. Kieselsäure) von Kieseltierchen entstanden.

    Wegen seiner Härte in der Steinzeit zu Waffen Steingeräten und Schmuck verarbeitet.
    Typisch für Feuerstein ist seine weiße Rinde, die sich durch Wasserverlust bzw. Umwandlung von Opal zu Chalcedon bildet.

    Der Name Feuerstein verweist auf seine Bedeutung zur Erzeugung von Feuer.

    Feuerstein kann problemlos unter fließendem Wasser gereinigt werden.

  • Flint

    FlintFlint oder Feuerstein oder auch Hornstein genannt ist aus aufgelösten Skelettresten (Kieselgel bzw. Kieselsäure) von Kieseltierchen entstanden.
    Wegen seiner Härte in der Steinzeit zu Waffen Steingeräten und Schmuck verarbeitet.
    Typisch für Flint ist seine weiße Rinde, die sich durch Wasserverlust bzw. Umwandlung von Opal zu Chalcedon bildet.

    Flint kann problemlos unter fließendem Wasser gereinigt werden.

  • Fluorit

    Fluorit -
RegenbogenfluoritNamensgebung und Geschichte:
    Der Name kommt vom lateinischen „fluere“= fließen.
    Schon die Römer stellten aus Fluorit Gefäße und Vasen her.

    Allgemein/Vor kommen
    Fluorit ist ein Mineral, das in Gängen, häufig in Verbindung mit Blei-, Silber-oder Zinkerzen, in Magmatiten, z.B. Granit und in Sedimentgesteinen wie Kalkstein und Dolomit vorkommt.

    Fundorte:
    Wölsendorf/ Oberpfalz, Stolberg/Harz, Österreich/Tauern, England (Cumberland) USA (Colorado), Rußland (Ural)

    Umgang/Pflege :
    Grelles Sonnenlicht bleicht den Fluorit aus und läßt ihn unscheinbar werden.
    Durch seine hohe Spaltbarkeit und Sprödigkeiit ist der Stein in einem Ring getragen sehr gefährdet. Wir raten dazu ab Fluorit Ringe zu tragen.

    Verwendung:
    Bevorzugt für Kleinornamente und Tiergravuren aber auch als Rohware oder Schmuck.
    Desweiteren wird der Fluorit als Flußmittel in der Metallindustrie, sowie bei der Optik-, Glas-und Keramikfabrikation.

  • Fossilkalk

    FossilkalkAndere Bezeichnungen für Fossilkalk sind Kalkstein, Massenkalk, Riffkalk,

    Fossilkalk sind Kalksteine, die aus massenhaften Ansammlungen von Korallen, Schwämmen und anderen festsitzenden Meeresorganismen hervorgehen.
    Sie entstanden vorwiegend in küstennahen oder anderen flachen Meeresregionen.

    Diese Kalksteine entstanden Ende des Paläozoikums von vor ca. 540 Millionen Jahren bis ca. 250 Millionen Jahren.


  • Fuchsit

    FuchsitDer Fuchsit ist die grüne glänzende Varietät von chromhaltigen Muskovit.

    Wie auch Muskovit ist Fuchsit ein Mineral metamorphen Ursprungs erkennbar an der Schieferung des Minerals, das durch die Umwandlung unter hohen Druck- und hoher Temperatur gebildet wurde.

    Unter den Römern waren Schmuckstücke von Fuchsit bekannt auch wurde Fuchsit zur Herstellung von Kosmetika und Lippenstiften verwendet.

    Fundorte von Fuchsit
    Grönland, Norwegen, Australien, Pakistan, Brasilien, USA

    Fuchsit ist vor starker Erwärmung zu schützen sowie gegen Schlag und Druck ist er empfindlich.

    Die Reinigung nur unter fließendem Wasser, nie im Ulltraschallbad.

G

  • Gabbro

    GabbroGabbro ist ein magmatisches Gestein von dunkelschwarzer bis grauschwarzer Farbe welches aus vielen verschiedenen Mineralien besteht.
    Bei den dunklen Bestandteilen handelt es sich überwiegend um Olivin und Pyroxen.

    Bei den hellen Bestandteilen handelt es sich überwiegend um Plagioklas-Feldspat und Quarz.

    Aber auch Bestandteile von Biotit, Magnetit, Apatit, Hornblende oder  Ilmenit können vorkommen.

    Fundorte sind Kanada, Argentinien, Grönland, England, Südafrika, Indien



  • Gagat

    GagatNamensgebung und Geschichte:
    Aus antiken Schriften entnommen, soll das Mineral nach dem Ort und Fluß „Gages“ in Kleinasien benannt sein.
    Der französische Name ist „Gayet“ bzw. „Jayet“ – daraus entwickelte sich in England der Name „ Jet“. In der Provinz Yorkshire gab es reichliche Vorkommen.

    Allgemein:
    Gagat ist fossiles Holz das aus Überresten von Baumstämmen, die jahrmillionen unter Wasser lagerten und unter Luftabschluß und hohem Druck fossilierten.

    Fundorte:
    Deutschland, Frankreich, England, Polen, Spanien, Brasilien, USA

    Umgang und Pflege:
    Auf Grund der geringen Härte ist Gagat vor mechanischen Einwirkungen zu schützen.

    Sammler sollten beachten, den Stein nicht länger als einen Monat in einer geschlossenen Plastiktüte aufzubewahren. Der Stein wird unansehnlich, da er ausschwitzt.

  • Galaxyit

    GalaxyitGalaxyit ist eine Varität von Labradorit.

    Er wird auch oft Micro-Labradorit genannt.


    Der Stein ist dunkel mit einzelnen schillernden Flecken die an eine Galaxy erinnern.





  • Gem Silica

    Gem SilicaGem Silica oder auch Chrysokoll-Chalcedon ist ein Gemenge aus Chalcedon und Chrysokoll.

    Er ist eigentlich ein Chalcedon mit einem kleinen Chrysokoll Anteil.

    Fundorte sind Mexiko Peru und Arizona.






  • Girasol

    GirasolNamensgebung und Geschichte:
    Der Name Girasol kommt aus dem italienischen und bedeutet „in der Sonne drehen“.
    ital. „girara“ = drehen und „sole“ = Sonne
    Andere Bezeichnungen sind Kristallopal oder Hyalith.
    Bereits im antiken Griechenland und in Rom war der Girasol als Schmuckstein bekannt.

    Allgemein:
    Girasol entsteht sekundär aus Kieselsäuregel. Durch Wasserverlust verfestigt sich das Kieselsäuregel und bildet sich so zum farblosen Opal um.
    Im Laufe langer Zeiträume bildet sich dieser durch weitere Austrocknung erst in Girasol und dann in Quarz um.

    Fundorte:
    Brasilien, Madagaskar

    Umgang und Pflege:
    Vor Hitze ist der Girasol wegen der Gefahr des Austrocknens unbedingt zu schützen.
    Bei längerer Sonneneinstrahlung wird der Girasol durch Wasserverlust rissig und unansehnlich. Reinigung nur mit Wasser.

  • Glaukophan

    GlaukophanGlaukophan oder auch Glaukophanschiefer ist ein eher seltenes Mineral aus der Mineralklasse der Silikate.

    Es bildet sich unter sehr hohem Druck und sehr hoher Temperatur.

    Fundstellen sind das untere Aostatal in Oberitalien und Spitzbergen






  • Goldberyll

    GoldberyllDer Goldberyll, auch Edelberyll genannt zeichnet sich durch eine goldgelbe Farbe aus.


    Er ist eine eher seltene Beryllart.

    Er ensteht durch die Umwandlung von 3 wertigem zu 2 wertigem Eisen wobei sich die ursprüngliche blaue Farbe über grünlichblau zu gelb wandelt.

    Die wichtigsten Fundorte sind Sri Lanka und Südwestafrika.



  • Goldfluß

    GoldflußGoldfluß oder auch Goldfluss (oder auch Aventuringlas) ist ein synthetisches Glas das häufig als Schmuckmaterial verwendet wird. Es handelt sich dabei nicht, um ein natürliches Mineral.

    Goldfluss ist Glas, das mit  Kupfer hergestellt wird.


    Das fertige Produkt kann poliert, geschliffen oder in Formen gegossen werden und wird häufig für Schmuck verwendet..

    Die häufigste Form hat ein rötlich-braunes Aussehen, wobei die Farbe von den eingelagerten Kupferkristallen stammt, während das Glas selbst farblos ist.

    Varianten mit farbigem Glas − meist blau bis violett, seltener grün − werden unter dem Namen Blaufluss bzw. Grünfluss hergestellt.

  • Goldfluss

    GoldflussGoldfluss oder auch Goldfluß (oder auch Aventuringlas) ist ein synthetisches Glas das häufig als Schmuckmaterial verwendet wird. Es handelt sich dabei nicht, um ein natürliches Mineral.

    Goldfluss ist Glas, das mit  Kupfer hergestellt wird.


    Das fertige Produkt kann poliert, geschliffen oder in Formen gegossen werden und wird häufig für Schmuck verwendet..

    Die häufigste Form hat ein rötlich-braunes Aussehen, wobei die Farbe von den eingelagerten Kupferkristallen stammt, während das Glas selbst farblos ist.

    Varianten mit farbigem Glas − meist blau bis violett, seltener grün − werden unter dem Namen Blaufluss bzw. Grünfluss hergestellt.

  • Goldobsidian

    GoldobsidianGoldobsidian

    Obsidian ist ein natürlich entstandenes Gesteinsglas vulkanischen Ursprungs das durch rasche Erstarrung einer vulkanischen Schmelze entstanden ist.

    Der Name Obsidian geht angeblich auf den Römer Obsidianus zurück der ihn zuerst aus Äthiopien nach Rom gebracht haben soll.

    Andere Bezeichnungen für den Obsidian sind: Schwarzer Agatstein, Glasachat, Isländischer Agat.

    Die Varietäten  Goldobsidian und Silber-Obsidian

    Kleine Gasbläschen in der Matrix sind die Ursache für den Schillereffekt

    Gold-Schimmer = Goldobsidian
    Silber-Schimmer = Silberobsidian

    Die Gold und Silberobsidiane kommen vorwiegend aus Mexiko.

  • Granat

    GranatNamensgebung und Geschichte:
    Benannt ist der Granat nach dem lateinischen „granatus“=Ko rn.

    Der Granat ist seit alters her bekannt und beliebt, was archeologische Funde, die aus dem 6.-4.Jahrhundert v.Chr. beweisen.

    Im Mittelalter wurden die roten Varietäten des Granates, Karfunkel genannt.

    Um 1800 erkannte man, das es sich beim Granat um eine eigenständige Mineralart handelt.

    Im 16.Jahrhundert wurde der Stein in Böhmen häufig verarbeitet. Man schrieb ihm magische Kraft zu.

    Allgemein:
    Granat ist der Name für eine große Gruppe von Mineralien. Sie alle haben die gleiche Kristallstruktur unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer chemischen Zusammensetzung.
    Der Granat kommt also in verschiedenen Varietäten vor, wobei jede ihren eigenen Namen trägt und diese auch wieder verschiedene Varietäten haben. Die Gruppen setzen sich wie folgt zusammen:

    Almandin, Pyrop (Rhodolith), Spessartin, Uwarowit, Grossular, Andradit (der auch in mehreren Varietäten vorkommt) wobei hier am häufigsten die Varietäten Melanit und Demantoid als Edelstein genutzt werden.
    Der Granat kommt in metamorphen Gesteinen wie krisallinen Schiefern, Gneisen und Hornfels vor.

    Fundorte:
    Bodenmais/Bayris cherWald, Österreich (Zillertal, Ötztal/Tirol), Böhmen(Erzgebirge), Schweden (Falun), Rußland (Ural), Simbabwe, Madagaskar, Indien, Sri Lanka, USA (Alaska), Brasilien

    Umgang/Pflege :
    Bei Arbeiten im Haushalt mit chlor-oder säurehaltigen Mitteln, sollten Ringe mit Granat abgelegt werden.

    Die Reinigung erfolg unter fließendem Wasser.

  • Grossular

    GrossularNamensgebung und Geschichte:
    Seinen Namen erhielt der Grossular auf Grund seiner stachelbeergrünen Farbe. lateinisch: „grossularia“ = Stachelbeere

    Der Stein war schon in der Antike bei den Römern und Griechen sehr begehrt und wurde eingesetzt, um eine meditative Verbindung zu den Göttern herzustellen.

    Allgemein:
    Grossular gehört in die Gruppe der Granate.

    Zwei der wichtigsten Varietäten des Grossular sind der Hessonit und der Tsavorit.
    Grossular wird in metamorphen Gesteinen meistens aber in Marmor gebildet.
    Begleitmineralien sind Diopsid, Kalkspat und Vesuvian.

    Fundorte:
    Auerbach (Deutschland), Zermatt (Schweiz), Insel Elba (Italien), Rumänien, Mexiko, USA, Irland

    Umgang und Pflege:
    Es wird empfohlen, Ringe mit Grossular vor der Arbeit mit chlor-oder salzsäurehaltigen Mitteln abzulegen.

H

  • Hämatit

    HämatitNamensgebung und Geschichte:
    Benannt ist der Hämatit nach dem aus dem griechischen kommenden „haema“= Blut.
    Seit der Zeit der Ägypter und Babylonier ist dieser Stein bekannt. Im Mittelalter setzte man ihn in Broschen und stellte aus ihm Siegelstöcke her. Eine Varietät des Hämatit ist der Specularit .Dessen Kristalle bilden einen so starken Glanz, das man sie einst als Spiegel benutzte.

    Allgemein/Vor kommen:
    Hämatite werden in vielen Gesteinsarten gebildet. Typische Vorkommen sind Sedimentgesteine und Mineralgänge. Große Hämatitmassen entstehen, wenn stark eisenhaltige Flüssigkeiten durch andere Gesteinsarten sickern.

    Häufig bildet der Stein blasige Massen aus, die als „roter Glaskopf“ bezeichnet werden.
    Andere Erscheinungsformen sind beispielsweise der Eisenglanz, Eisenglimmer und Rötel.

    Fundorte:
    Lahn-Dill-Gebiet / Hessen, Schweden, Italien (Elba), Ukraine (Krivoi), Rußland (Ural), Brasilien (Minas Gerais) Kanada (Neufundland), USA (Misssouri)

    Umgang/Pflege :
    Der Hämatit sollte nicht mit Wasser gereinigt werden. Da er sonst rostet.
    Gegen Hitze ist er empfindlich und verliert seinen Glanz.

  • Heliodor

    HeliodorNamensgebung und Geschichte:
    Der Heliodor ist nach seiner Farbe benannt griechisch „ helios“ = Sonne.
    Er wurde im Jahre 1910 in Namibia entdeckt.

    Allgemein:
    Der Heliodor gehört in die Beryllgruppe und ist eine Varietät des Goldberyll.
    Er kommt in verschiedenen Gesteinen, vor allem aber in den Erstarrungsgesteinen Granit und Pegmatit vor.

    Fundorte:
    Namibia, Brasilien (Minas Gerais), Madagaskar, USA, Sri Lanka

    Umgang/Pflege :
    Der Stein ist spröde und ist deshalb vor mechanischer Beschädigung zu schützen. Die Reinigung ist problemlos.

  • Heliotrop

    HeliotropNamensgebung und Geschichte:
    Heliotrop bedeutet Sonnenwendstein und setzt sich aus den griechischen Worten „helios“ = Sonne und „ tropos“ = Wendung zusammen.
    Im antiken Griechenland wurde der Stein am Körper getragen und sollte eine Verbindung zu den Göttern herstellen und dem Träger ein langes Leben bescheren.
    Kreuzritter sollten durch das Mineral vor Verletzungen geschützt werden.
    Hildegard von Bingen beschreibt die roten Tupfen im Stein als Abbild des Blutes Jesu.
    Aus diesem Grund wird der Stein auch Hildegard-Jaspis oder Jesu-Stein genannt.

    Allgemein:
    Heliotrop gehört zur Mineralklasse der Oxide und ist eine Varietät des Chalcedon.
    Das Mineral füllt Gesteinsmandeln und Hohlräume in vulkanischem Gestein.
    Die roten Punkte des Heliotrop werden durch Einschlüsse von Eisenoxid hervorgerufen.

    Fundorte:
    zum größten Teil Indien, Brasilien, Australien, USA, China, Österreich

    Umgang und Pflege:
    Dieser Stein ist unter warmem, fließendem Wasser zu reinigen.

  • Herkimer

    HerkimerDer Name Herkimer Diamant leitet sich ab von seinem Fundort der in Herkimer, New York, USA zu finden ist.

    Herkimer sind keine Diamaten sondern sehr klare doppelendige Quarz Kristalle.

    Die meisten Herkimer Diamanten sind zwar Klar haben aber oft schwarze Einschlüsse.

    Je klarer der Stein ist desto stärker sind seine Schwingungen.




  • Hessonit

    HessonitNamensgebung und Geschichte:
    Der Hessonit gehört in die Granatgruppe und ist eine Varietät des Grossular.
    Sein Name wird vom griechischen „hesson“ = gering abgeleitet, da der Hessonit als geringwertiger Granat eingestuft wird.
    Auf Grund seiner staubig wirkenden Farbe wird er im Volksmund auch Zimtstein genannt.
    Der Stein wurde in der Modewelt durch Königin Viktoria von England durch ihre persönliche Vorliebe bekannt.

    Allgemein:
    Hessonit ist der bekannteste Stein unter den Grossularen. Seine Farbe verdankt er dem enthaltenen Eisen.
    Der Stein entsteht in Marmoren und auf Klüften von Serpentiniten.

    Fundorte:
    vorwiegend in Rußland, Mexiko, Deutschland, Italien, Brasilien, Sri Lanka

    Umgang und Pflege:
    Es wird empfohlen, Ringe mit Grossular vor der Arbeit mit chlor-oder salzsäurehaltigen Mitteln abzulegen.

  • Howlith

    HowlithNamensgebung und Geschichte:
    Nach dem kanadischen Mineralogen How benannt.

    Allgemein:
    Howlith ist ein weiches, leichtes und poröses Mineral, das in Boratlagerstätten vorkommt.
    Auffallend sind die häufig vorhandenen, dunklen Äderungen, die den Stein so interessant machen.
    Trotz seiner geringen Härte läßt sich der Howlith bearbeiten.
    Desweiteren läßt er sich sehr gut färben und wird häufig als Türkis- Imitat benutzt.

    Der Stein kann mit dem Magnesit verwechselt werden, Dieser kommt sehr viel häufiger vor wie der Howlith.
    Im Shop bieten wir nur den analysierten Howlith an.


    Fundorte:

    Kalifornien/USA


    Umgang und Pflege:
    Das Mineral ist vor mechanischen Einwirkungen unbedingt zu schützen und nur unter fliesendem Wasser zu reinigen.

I

J

  • Jade

    JadeNamensgebung und Geschichte der Jade
    Der Name Jade geht auf die spanische Bezeichnung „piedra de ijada“ = Lendenstein zurück.

    Spanische Konquistadoren auf ihren Eroberungszügen in Mittel- und Südamerika gaben der Jade im 16.Jahrhundert diesen Namen.

    Der Grund hierfür war, das sie Uhreinwwohner sahen, die sich mit grünen Steinamuletten schmückten um sich zu schützen.

    Viele Völker des Altertums trugen Jade als Schutzstein.

    Im alten China fertigte man mystische Figuren mit umfangreichem Symbolgehalt.
    Eine Form war und ist bis heute die Jadescheibe mit einem Loch in der Mitte, die „Pi“ genannt wird. Sie steht als Symbol für den Himmel, aus dem Blitze, Zeichen von Stärke und Kraft zur Erde stoßen.

    Allgemein:
    Jade wird tertiär in Serpentingestein gebildet.

    Dabei wird in großen Tiefen Albit unter hohem Druck und großer Hitzeeinwirkung zu Jade umgewandelt.

    Jade bildet keine Kristalle aus sondern kommt in Form von dichten, granulatartigen Aggregaten vor.

    Jade ist auf Grund der festen Verwachsung von Körnern sehr wiederstandsfähig, aber auch schwer zu vearbeiten, was die Jadeschleiferei zu einer wahren Kunst macht.

    Fundorte:
    Birma, Japan, China, Mexiko, Kanada, Ägypten

    Umgang und Pflege:
    Jade ist empfindlich gegen Hitze und dauerndes Sonnenlicht.
    Die Reinigung sollte nur unter fließendem Wasser erfolgen.

  • Jaspis

    Jaspis
rotNamengebung und Geschichte:
    Benannt ist der Jaspis nach dem griechischen Wort „jaspis“.

    Er ist seit alters her als Edelstein bekannt. In römischer Zeit wurden aus Jaspis Zeirgegenstände geschnitzt.

    In alten Legenden nannte man ihn „Mutter aller Steine“

    Allgemein:
    Jaspis gehört in die Quarzgruppe, wird in vielen Gesteinsarten gebildet, vor allem in Erstarrungs-oder metamorphen Gesteinen und kann Gemengteil von Achatmandeln sein.

    Im Rohzustand kommt der Jaspis genau wie der Karneol, nass am besten zur Geltung.

    Die rote Farbe des Jaspis wird durch Spuren von Eisenoxid bewirkt. Die unterschiedlichen Farben der Varietäten des Jaspis entstehen durch Beimischungen von Eisen, Mangan, Opal oder Quarz. Grüner Jaspis mit regelmäßigen Flecken nennt man „Heliotrop.

    Fundorte:
    Deutschland, Italien, Frankreich, Polen, Indien, China, Mongolei, USA, Uganda, Rußland

    Umgang/Pflege :
    Jaspis kann problemlos, einfach mit Wasser gereinigt werden.

    Vorsicht ist geboten bei zu starken Temperaturveränderun gen - es können Farbveränderungen auftreten.
    Auch bei der Arbeit mit chlor-oder säurehaltigen Mitteln sollten Ringe mit Jaspis abgelegt werden.

    .

K

  • Karneol

    KarneolNamensgebung und Geschichte:
    Der Karneol ist nach dem lateinischen Wort „caro“= Fleisch (nach der roten Farbe) benannt.

    Schon vor unserer Zeitrechnung wurde Karneol gefördert. Aus ihm wurden Ziergegenstände und Schmuck gefertigt.

    Allgemein:
    Karneol ist eine Varietät des Chalcedon und kommt in Vulkangesteinen sowie in Flußsedimenten und Verwitterungsböden vor.
    Die typisch rötlich-braune Farbe wird durch minimale Mengen von im Gefüge enthaltenem Eisenoxid erzeugt.

    Fundorte:
    Saudi-Arabien, Indien, Ägypten, Brasilien, USA

    Umgang/Pflege :
    Die Reinigung ist unproblematisch. (unter fliesendem Wasser) 

    Achtung der Stein kann bei starkem Licht seine Farbe verlieren.

  • Kobaltcalcit

    KobaltcalcitKobaltcalcit, bestehend aus (Co,Ca)CO3 und wird der Mineralklasse der Carbonate zugeordnet.

    Kobaltcalcit ist eine Variante von Calcit. Die Farben des Kobaltcalcit sind rosa-rot, violett, rot-blau, gelb und auch braun.  
     
    Die Färbung wird durch eingelagertes Kobalt hervorgerufen.

    Die Fundorte sind: Italien, Zaire, Marokko und Mexiko.

  • Kunzit

    KunzitNamensgebung und Geschichte:
    Der amerikanische Edelsteinkenner George Frederick Kunze (1856-1932) analysierte und beschrieb diesen Stein. Ihm verdankt er seinen Namen.
    Im antiken Griechenland glaubte man, das dieses Mineral Himmel und Erde verbinde und war davon überzeugt, das es Blitze abwehre.

    Allgemein:
    Kunzit kommt in Pegmatiten, meistens in Granitpegmatiten vor. Begleitmineralien können beispielsweise Beryll, Quarz, Turmalin und Granate sein.

    Fundorte:
    Brasilien, Birma, USA, Afghanistan

    Umgang und Pflege:
    Vor Sonneneinstrahlung ist der Kunzit unbedingt zu bewahren, da er ausbleichen würde.
    Seine Farbe geht ebnefalls verloren, wenn der Stein dem Schwarzlicht in Diskotheken ausgesetzt wird.
    Vor der Strahlung des Solariums muß der Kunzit unbedingt geschützt werden.
    Hier genügt es nicht, den Stein neben dem Bestrahlungsort abzulegen. Nur lichtdicht eingepackt oder in einem anderen Raum ist er wirklich geschützt.

    Textilreinigungsmittel, die Flußsäure enthalten, beschädigen seine glänzende Oberfläche.

    Reinigung nur mit Wasser!

L

  • Labradorit

    LabradoritNamensgebung und Geschichte:
    Benannt wurde der Labradorit nach dem Fundort Labrador/Kanada.

    Allgemein:
    Labradorit ist ein Feldspat und kommt in kieselsäurereichen magmatischen und metamorphen Gesteinen, auf Klüften und Gängen vor.
    Es ist ein Irrtum, zu denken, das dies von der Eigenfarbe oder der chemischen Zusammensetzung des Steins abhängt. Sie beruhen viel mehr auf Reflektions-und Beugungserscheinungen des Lichts.

    Fundorte:
    Kanada, USA, Mexiko, Australien, Finnland

    Umgang/Pflege :
    Gegenüber heftigen Temperaturschwankungen ist der Labradorit empfindlich- kann zu Rissen führen.

    Er darf nie mit Säuren in Berührung kommen und ist vor machanischer Beschädigung zu schützen.

    Reinigung unter fließendem Wasser

  • Landschaftsjaspis

    LandschaftsjaspisDer Landschaftsjaspis erhält seinen Namen aufgrund seiner braunen oder schwarzen Maserung die stark an ein Bild erinnert.

    Die Fundorte des Landschaftsjaspis sind Australien und Südafrika.

    Der Landschaftsjaspis ist auch unter dem Namen Bilderjaspis bekannt.

    Tierkreiszeichen Löwe

    Reinigung und Pflege

    Das Reinigen unter fliesendem Wasser reicht aus.

    Ein Aufladen zu neuer kraftvoller Energie kann durch ein Sonnenbad oder durch das Aufladen in einer Amethyst Druse oder durch Bergkristall Mini-Trommelsteine erreicht werden.

  • Lapislazuli

    LapislazuliNamensgebung und Geschichte:
    Der Name Lapislazuli setzt sich aus dem persischen Wort „azul" = blau und dem lateinischen Wort „lapis“ = Stein zusammen. Lapislazuli wird schon seit Altertum zur Herstellung von Mosaiken, Schnitzarbeiten, Vasen und Schmuck verwendet. Früher wurde Lapislazuli zermahlen und für das Pigment Ultramarinblau genutzt, das aber inzwischen durch künstliches Ultramarinblau ersetzt wurde.

    Allgemein:
    Lapislazuli kommt in Kalkstein und natriumreichem Marmor vor.

    Er besteht im wesentlichen aus dem blauen Mineral Lasurit. Beigemengter Calcit bewirkt hellere Farben.
    Oft tritt Pyritimprägnation auf das heißt, ein später entstandenes Gestein, in diesem Fall Pyrit, füllt feinste Hohlräume des Lapislazuli.

     Die kleinen Pyritpartikel, die auf charakteristische Weise in dem blauen Stein verteilt sind, wirken wie Goldsprenkel und sind ein Zeichen der Echtheit des Lapislazuli.

    Fundorte:
    Afghanistan (Hindukuschgebirge), Rußland, Chile, USA

    Umgang/Pflege :
    Schmuck mit Lapislazuli wird problemlos in Wasser gereinigt.

    Niemals mit Dampf reinigen! Vor Temperaturschwankungen und Säuren muß er geschützt werden.

  • Larimar

    LarimarNamensgebung und Geschichte:
    Miguel Mendez, ein Minenbesitzer aus der Dominikanischen Republik und Entdecker des Larimar kreierte den Namen des Minerals. Der Name Larimar ist aus dem Namen seiner Tochter- Lari und dem spanischen Wort „mar“ = Meer zusammengesetzt.

    Zuvor trug das Mineral den Handelsnamen Travelina.

    Bei den Volksstämmen der Dominikanischen Republik galt der Larimar als Glücksbringer und wurde zum Schutz gegen böse Geister, Krankheiten und Naturkatastrophen eingesetzt.

    Allgemein:
    Larimar entsteht primär durch hydrothermale Bildung in Gängen und auf Klüften von verwittertem Basalt und findet sich oft als Spaltenfüllung.

    Begleitmineralien sind unter anderem Diopsid und Grossular.
    Farbgebend ist beim Larimar ausschließlich das enthaltene Kupfer.
    Das Mineral bildet keine sichtbaren Kristalle sondern dichte, faserige Aggregate aus.

    Fundorte:
    Dominikanische Republik ( Baorucu) - einzige Fundstelle

    Umgang und Pflege:
    Larimar ist nur mit Wasser zu reinigen.

M

  • Magnesit

    MagnesitNamensgebung und Geschichte:
    Seinen Namen hat er wahrscheinlich von seinem Hauptbestandteil, Magnesium.

    Allgemein:
    Magnesit kommt eingewachsen in metamorphen Chloritschiefern vor.

    Fundorte:
    Österreich (Steiermark, Zillertal), Schweiz (am St.Gotthard), Norwegen, Italien

    Umgang/Pflege :

    Magnesit unter fließendem Wasser reinigen

  • Malachit

    MalachitNamensgebung und Geschichte:
    Man ist sich nicht einig,ob der Malachit entweder nach dem griechischen Wort „malache“ = sattgrün oder „malachos“ = weich, benannt ist.

    Von den Griechen und Römern wurde das Mineral zerstoßen und zum Schminken oder in der Malerei als Farbstoff genutzt. In Ägypten wurden aus Malachit Schmuckgegenstände, Amulette und Kameen hergestellt.


    Allgemein:
    Malachit kommt in der Oxidationszone von Kupferlagerstätten und in porösen Sandsteinen als Knollen, zapfenförmige oder stalaktitische Gebilde vor.
    Malachit ist gebändert wobei sich helle und dunkle Lagen abwechseln. Einfarbige große Stücke sind selten. Malachit, verwachsen mit dem tiefblauen Azurit wird als Azurmalachit bezeichnet.

    Fundorte:
    Betzdorf/Siegerl and, Rußland (Ural), Sambia, Simbabwe, Namibia, USA

    Umgang/Pflege :
    Malachit ist wärmeempfindlich (wird bei großer Hitze schwarz). Gegen Säuren und Ammoniak ist er empfindlich.

    Gereinigt wird er nur mit Wasser. Von der Reinigung mit Ultraschall oder Dampf ist abzuraten.

  • Moldavit

    MoldavitNamensgebung und Geschichte:
    Moldavit ist nach seinem Fundgebiet an der Moldau lat. „moldavia“, in Tschechien benannt.

    Vor 15 Millionen Jahren schlug ein riesiger Meteorit mit einem Durchmesser von mehr als 1 km und einer Geschwindigkeit von ca. 70 000 km/h auf der Erdoberfläche (im heutigen Nördlinger Ries) ein. Es kam zu einer Explosion, die einen Krater mit einem Durchmesser von 25 km und einer Tiefe von 4 km schuf. Irdisches Gestein wurde hochgeschleudert und ging 400 km weiter in östlicher Richtung, abgekühlt und erstarrt in der Region der oberen Moldau (Böhmen, Mähren) nieder. Der Moldavit war entstanden.

    Früher glaubte man, das Moldavit, so wie alle Tektite, Teile von Meteoriten sind.
    Heute weis man, des es sich um Irdisches Gestein handelt, dessen Entstehung mit einem Meteoriteneinschlag verbunden ist.

    Allgemein:
    Beim Moldavit handelt es sich um ein Gesteinsglas.
    Die Form und Oberfläche des Moldavit lassen auf seine Entstehung schließen.
    Oft ist der Stein rundlich oder tropfenförmig und seine Oberfläche erscheint unregelmäßig und narbig.

    Moldavit ist selten und teuer. In den Sandgruben in denen er gefördert wird, wird pro Tonne Sand nur ein Moldavit gefunden.

    Fundorte:
    Tschechien

    Umgang und Pflege:
    Textilreinigungs mittel, die Flußsäure enthalten, müssen unbedingt vom Moldavit ferngehalten werden da der Stein hochempfindlich reagiert und sich auflöst.

  • Mondstein

    MondsteinNamensgebung und Geschichte:
    Seinem bläulich-weiße m Lichtschimmer, der an die silberblaue Farbe des Mondes erinnert, verdankt der Mondstein seinen Namen.

    Als Stein des Mondes spielte der Mondstein schon in der Antike eine große Rolle.
    Plinius der Ältere sah in ihm einen Anzeiger für die Bahnen des Himmelskörpers: „Er zeigt das Bild des Mondes und von Tag zu Tag dessen Zu-und Abnahme“.

    In arabischen Ländern und in Indien war und ist der Mondstein ein Zeichen der Liebe und wird in Nachthemden eingenäht.

    Hochzeitspaare bekommen, nach einem alten Brauch, der noch heute in aribischen Ländern gepflegt wird, einen Mondstein geschenkt.

    Allgemein:
    Mondstein ist eine Varietät des Orthoklas und gehört in die Gruppe der Feldspäte.
    Er entsteht primär in Pegmatiten, bildet keine Kristalle sondern massige Aggregate oder derbe Spaltstücke aus.

    Der Anteil an Albit im Mondstein bestimmt die Intensität des blauen Lichtscheins.

    Fundorte:
    Brasilien, Birma, Australien, Madagaska, Indien, USA, Schweiz (St. Gotthard)

    Umgang und Pflege:
    Starke Hitze mag der Mondstein nicht. Darauf reagiert er, indem er sein Irisieren verliert.

    Ringe mit diesem Stein sollten vor Arbeiten im Haushalt, vor allem mit Säuren oder chlorhaltigen Mitteln abgelegt werden.

    Ebenso ist ein Ring mit Mondstein abzulegen, bevor die Hand in sehr warmes oder sehr kaltes Wasser ( Schnee) getaucht wird, da er bei Temperatursprüngen recht empfindlich reagiert.

    Mondstein neigt zu Druckempfindlichkeit.

  • Moosopal

    MoosopalDer Moosopal ist auch als Dendritenopal bekannt.

    Der Moosopal besteht aus schwarzen oder braunen bäumchenartigen Einschlüssen (Dendriten) die aus Eisenoxid bzw. aus Manganoxid bestehen.

    Der Moosopal ist ein Gemenge von Chalcedon und Opal.

    Wenn der Opalanteil des Steines größer ist als der Chalcedon Anteil dann spricht man von einem Moosopal.


    Wenn der Chalcedonanteil des Steines größer ist als der Opalanteil dann spricht man von einem Dendritenchalcedon

  • Morganit

    MorganitNamensgebung und Geschichte:
    Seinen Namen bekam der Morganit nach dem amerikanischen Sammler John Pierpont Morgan.
    Erst seit 1911 ist der Morganit unter seinem eigenen Namen bekannt.

    Allgemein:
    Morganit kommt in Drusen von Pegmatiten, in Glimmerschiefern und Kalkspatgängen vor und gehört in die Gruppe der Berylle.

    Im Petersburger Museum befindet sich ein geschliffener Stein mit einem Gewicht von 598,7 ct und ein Rohling, der in Madagaskar gefunden mit einem Gewicht von 5 kg.

    Fundorte:
    Brasilien (Minas Gerais), Madagaskar, Namibia, China

    Umgang/Pflege :
    Morganit sollte nicht der Hitze ausgesetzt werden.

    Es wird empfohlen, Schmuck mit Morganit nicht im Tageslicht liegen zu lassen, da der Stein seine Farbe verlieren kann.

    Ebenfalls ist er vor Stoß zu bewahren.

  • Muskovit

    MuskovitNamensgebung und Geschichte:
    Der Name Muskovit bedeutet „Moskauer Glas“. Da der Muskovit sehr hitzebeständig ist, wurden früher große Muskovitplatten aus dem Ural als Fenster für Öfen und Lampen verwendet.

    Allgemein:
    Muskovit wird in Gesteinen wie Glimmerschiefer, Quarzit oder Gneis gefunden.
    In Pegmatit entstehen große Muskovittafeln welche als industrieller Rohstoff genutzt werden.
    Begleitmineralien sind Aquamarin, Topas oder Quarz.

    Fundorte:
    Indien, Rußland (Fundstätten von besonders großen Tafeln), Norwegen, Schweden, Kanada, USA, Australien, Tansania

    Umgang und Pflege:
    Auf Gund seiner geringen Härte ist der Muskovit vor mechanischen Einwirkungen zu bewahren.

    Reinigung nur mit Wasser.

N

O

  • Obsidian

    ObsidianObsidian ist ein natürlich entstandenes Gesteinsglas vulkanischen Ursprungs das durch rasche Erstarrung einer vulkanischen Schmelze entstanden ist.

    Der Name Obsidian geht angeblich auf den Römer Obsidianus zurück der ihn zuerst aus Äthiopien nach Rom gebracht haben soll.

    Andere Bezeichnungen für den Obsidian sind: Schwarzer Agatstein, Glasachat, Isländischer Agat.

  • Opal

    OpalNamensgebung und Geschichte:
    Der Opal ist nach dem altindischen Wort „upala“ = edler Stein benannt.
    Im antiken Griechenland wurde der Opal "opalios" und später im alten Rom "opalus" genannt.

    Synonme wie Neslit, Weese oder Granulin konnten sich nie gegen die Bezeichnung Opal durchsetzen.

    Bevor man aus Opal Schmuckgegenstände anfertigte wurden aus ihm primitive Werkzeuge hergestellt.

    Lange vor der Entdeckung Amerikas verwendeten die Mayas und Azteken, Opal als Schmuck und für kultische Zwecke.

    In der griechischen Mytologie heißt es, das im Opal jene Tränen des Zeus verewigt sind, die er im Kampf gegen die Titanen vergoss.

    In Indien werden Opale bis heute als Talisman getragen.

    Die ersten Feueropale gelangten Anfang des 19.Jahrhunderts nach Europa.

    Allgemein:

    Opal ist ein Mineral der Quarzgruppe, das in der Umgebung von Thermalquellen, in Erstarrungsgesteinen und in Sedimentgesteinen gebildet wird. Er bildet keine Kristalle sondern längliche Massen (wie Stalaktite).

    Im Süden Australiens in der „Cooper Pedy Mine“ liegen Opale in Sandstein und tonigen Gesteinen als Knollen, Klümpchen oder schichtig.
    Hier wurden am Anfang des Opalrausches die begehrten Steine per Hand zu Tage befördert, was natürlich mit großen Anstrengungen verbunden war. Heute sind die Opalschürfer mit moderner Technik ausgerüstet, was nicht unbedingt von Vorteil ist, da dünne Lagen des kostbaren Steines zerstört werden können.

    Opale mit buntem Farbenspiel werden Edelopale genannt.

    In Mexiko erfolgt der Abbau von Edelopal in Kleinstbetrieben von Hand.

    Edelopal wird natürlich als Schmuckstein verwendet, dabei werden Opallagen, die sehr dünn sind mit anderen Steinen als Stütze unterlegt oder von einer durchsichtigen Bergkristallschicht als Schutz überdeckt. (Dublette bzw. Triplette) Oftmals ließen sich dünnschichtige Opale mit sehr schönem Farbspiel ohne diese Verfahren nicht verwenden.

    Feueropale weisen nur sehr selten so ein prächtiges Farbenspiel wie Edelopale auf.

    Sie werden auf Grund ihrer feuerroten Farbe geschätzt und für Schmuckzwecke facettiert.

    Fundorte:
    Australien, Brasilien, Japan, Mexiko, USA

    Umgang/Pflege :
    Der Edelopal bedarf besonderer Pflege.

    Es entstehen Risse im Stein und das Farbenspiel verblaßt, wenn mit der Zeit die eingelagerte Feuchtigkeit entweicht.

    Es empfiehlt sich desshalb, den Stein bei Nichtgebrauch in feuchter Watte zu lagern, um das Altern des Steines zu verzögern oder zu verhindern.
    Zu vermeiden sind Hitze, Druck und Stoß. Säuren und Kosmetika sind unbedingt fern zu halten!

    Nur unter fließendem Wasser reinigen und nie mit Ultraschall!

P

  • Peridot

    PeridotNamensgebung und Geschichte:
    Benannt ist der Olivin nach seiner meistens olivgrünen Farbe.

    Er wird seit 3000 Jahren auf der Insel Seberged im Roten Meer abgebaut. Der Peridot (Olivin) wurde im Mittelalter durch Kreuzfahrer nach Europa gebracht. Im Barock war er der Lieblingsstein.

    Allgemein:
    Peridot ist ein Mineral, das in Magma gebildet wird. Er zählt zu den dichtesten Gesteinen überhaupt.

    In Gesteinen wie beispielsweise Basalt tritt er in Form von kleinen abgerundeten Körnern auf.

    Gelegentlich bildet er größere Massen mit einem grünlichen, zuckerartigen Äußeren.

    Diese Varietät wird Dunit genannt. Außerdem kommt Olivin in Marmor vor und verleiht weißem Marmor einen attraktiven grünlichen Farbton.

    In Gegenden wo Basalte und Peridotite vorkommen, ist es leicht, im Flußsand und an den Stränden Olivinkörner zu finden.

    Die schönsten Exemplare kommen noch heute von der Insel Seberged im Roten Meer. Hier wurde einer der größten Steine mit einem Gewicht von 310 Karat (62g) gefunden.

    Fundorte:
    Ägypten, Birma, Brasilien (Minas Gerais), Mexiko

    Umgang/Pflege :
    Schmuck mit Peridot sollte nur mit fließendem Wasser nie mit Ultraschall gereinigt werden.

    Zudem reagiert der Stein auf Säuren.

  • Perlen

    PerlenNamensgebung und Geschichte:
    Der Name kommt von lat. „perula“.Seit etwa 6000 Jahren kennen die Menschen Perlen.

    Bei Ausgrabungen in Mexiko fand man Perlen,die von 2500 v. Chr. stammten.

    Allgemein:
    Perlen, schimmernde Absonderungen, die von manchen Mollusken (Weichtiere), insbesondere bestimmten Muscheln erzeugt und als Schmuck geschätzt werden.
    Perlen bestehen fast ausschließlich aus Perlmutt, das auch die inneren Schichten der Muschelschalen auskleidet.

    Perlmutt setzt sich in ester Linie aus dem Kristall Aragonit zusammen (einer Form von Calciumcarbonat). Perlen entstehen, wenn ein kleiner Fremdkörper,z.B. ein Sandkorn, in die Muschel gerät.
    Dieses Partikel übt auf die Muschel eine Reizwirkung aus und wird daher Schicht für Schicht mit Perlmutt überzogen.

    Sowohl die im Meer als auch die im Süßwasser lebenden Muscheln erzeugen Perlen, wobei die kostbarsten Exemplare von den Perlmuscheln im Persischen Golf stammen.

    Kugelige Perlen snd besonders teuer. Wenn der Fremdkörper nach dem Heraustrennen an der Schale haften bleibt, entstehen so genannte Schalenperlen.

    Perlen, die über einen unregelmäßigen Fremdkörper gewachsen sind und eine ungleichmäßige Form aufweisen, werden auch als Barockperlen bezeichnet.

    Um Zuchtperlen zu produzieren, werden den Weichtieren gezielt Fremdkörper eingesetzt, um den Bildungsprozeß anzuregen.

    Die Größe der Perlen schwankt zwischen der eines Stecknadelkopfes und einem Taubenei.
    Im South Kensington-Museum in London liegt die größte bisher gefundene Perle mit einer Länge von 5cm und einem Gewicht von 450 Karat.

    Fundorte:
    Saudi – Arabien, Iran, Tahiti, Japan, Mexiko, Kalifornien

    Umgang/Pflege :
    Da die Perle wärmeempfindlich ist, sollte sie weder mit Dampf noch mit Ultraschall gereinigt werden.

    Hier reicht lauwarmes Seifenwasser! Durch Kosmetika und Hautschweiß kann die Perle Schaden erleiden.

  • Prasem

    PrasemNamensgebung und Geschichte:
    Der Name Prasem leitet sich vom griechischen Wort „prasos“ = Lauch ab und bezieht sich auf seine oft lauchgrüne Farbe.

    Synonyme sind z.B. Prasius oder Lauchquarz.

    Der Prasem ist aber auch unter dem Handelsnamen „afrikanische Jade“ bekannt.

    Alle unedleren Quarze von grüner Farbe wurden in der Antike als Prasem bezeichenet.
    Der Tempel des Apoll in Delphi wurde aus reinem Prasem erbaut, da man glaubte, das der Stein den Priestern die notwendige Ruhe für eine gerechte Urteilsfindung ermöglicht.

    Im Mittelalter wurde Prasem gegen Augenleiden eingesetzt.

    Allgemein:
    Prasem wird am häufigsten tertiär durch die Metamorphose eisen-, calcium-, magnesium- und quarzhaltiger Steine gebildet.

    Seltener entsteht dieser Stein primär aus hydrothermalen Lösungen in Gesteinshohlräumen oder auf Klüften.

    Fundorte:
    Griechenland, Südafrika, Österreich, Australien, USA

    Umgang und Pflege:
    Unter fließendem Wasser reinigen.

    Der Stein ist vor chlor- und säurehaltigen Mitteln sowie vor flußsäurehalti gen Textilreinigungsmitteln zu schützen.

    Wird dies nicht beachtet, werden polierte Oberflächen matt.

  • Pyrit

    PyritNamensgebung und Geschichte:
    Beim Anschlagen sprüht der Pyrit Funken.

    Aus diesem Grund wurde er nach dem griechischen Wort „pyrites“ = funkensprühend&ldquo ; benannt. Schmuck aus Pyrit war schon in der Mitte des 18.Jahrhunderts beliebt.

    Allgemein:
    Pyrit ist ein Mineral, das zu den am häufigsten in der Natur vorkommenden sulfidischen Mineralien zählt.

    Er tritt häufig in gut ausgebildeten, würfelförmigen Kristallen auf, die eine charakteristische Streifung aufweisen.
    Pyrit kommt in Sedimentgesteinen ebenso wie in Eruptivgesteinen und Metamorphiten vor.

    Man findet ihn zusammen mit anderen Erzen, Kohle und gelegentlich auch mit Kupfer oder Gold.

    Wegen seiner Färbung wird Pyrit im Volksmund auch Katzengold genannt. Er unterscheidet sich aber durch seine Sprödigkeit und seine Härte von Gold.

    Fundorte:
    Meggen/Westfalen , Italien (Elba,Piemont), Spanien, USA (Colorado)

    Umgang/Pflege :
    Temperaturschwan kungen mag der Pyrit nicht!

    Er reagiert mit Säuren.

Q

R

  • Rauchobsidian

    RauchobsidianNamensgebung und Geschichte:

    Der Obsidian ist nach dem Römer Obsius benannt, der ihn von Äthiopien nach Rom brachte.

    Schon im Paläolithikum und Neolithikum wurde der Obsidian zur Herstellung von z.B. Speerspitzen und Messern in verschiedenen Teilen der Welt genutzt.
    Später wurde er auch zu Schmuck verarbeitet, was Funde, die über 9000 Jahre zurück reichen und aus Mesopotamien stammen,beweisen.

    Allgemein:
    Obsidian ist ein Mineral, das als Kruste auf Lavaströmen oder als äußere Schale aufgequollener Vulkandome vorkommt.

    Eine Varietät ist der Schneeflockenobsidian, der kugelförmige Einschlüsse von Mineralien enthält, die strahlenartig eingewachsen sind.
    Weitere Varietät sind: Apachenträne, Regenbogenobsidian.

    Fundorte:
    Italien, Ungarn, Türkei, Ungarn, Japan, Java, USA

    Umgang/Pflege :
    Der Obsidian sollte nie mit sehr heißem Wasser oder Dampf gereinigt werden, da er sehr wärmeempfindlich ist.

  • Rauchquarz

    RauchquarzNamensgebung und Geschichte:

    Diese Varietät des Quarzes ist nach den Cairngorm-Bergen im Norden Schottlands benannt, wo es auch Vorkommen dieser Kristalle gibt.

    Man bezeichnet ihn auch als Rauchquarz auf Grund seiner dunkelbraunen trüben Farbe.

    Es werden auch völlig schwarze Kristalle durch natürliche Strahlung tief im Erdinnern gebildet, die man Morion nennt.

    Der Rauchquarz wird seit alters her zu Schnuck und Ziergegenständen verarbeitet.

    Allgemein:
    Der Rauchquarz gehört, wie sein Name schon sagt in die Quarzgruppe und kommt auf alpinen Klüften, Pegmatiten und in Drusen vor.

    Fundorte:
    Schweizer Alpen, Brasilien, Madagaskar, im Ural, USA (Coloradeo), Zimbabwe

    Umgang/Pflege :
    Empfohlen wird die Reinigung unter fließendem Wasser

  • Rhodochrosit

    RhodochrositNamensgebung und Geschichte:
    Der Rhodochrosit ist nach den griechieschen Worten „rhodon“ = Rose und „chroma“ = Farbe benannt.
    Seit alters her wurden aus Rhodochrosit Schmuckgegenstände hergestellt, die nun in Museen zu besichtigen sind.

    Im 13.Jahrhundert wurde er in Argentinien von den Indianern gefördert. Man nannte ihn „Rose der Inkas“

    In Edelsteinqualität wurde der Rhodochrosit erstmals 1938 entdeckt.

    Allgemein:
    Rhodochrosit kommt in metamorphen Gesteinen vor.

    Von den vielen verschiedenen Rottönen die er aufweisen kann ist das Himbeerrot am begehrtesten.

    Diese Steine werden auch Himbeerspat genannt. Rhodochrosit zeigt immer eine Bänderung ähnlich der Jahresringe der Bäume.

    Dies ist auf die stalagmitische Entwicklung zurück zu führen.

    Fundorte:
    Elbingerode/Harz , Frankreich, Rumenien (Siebenbürgen), Spanien, Argentinien, USA

    Umgang/Pflege :
    Der Rhodochrosit ist nur mit fließendem Wasser, niemals mit Ultraschall oder Dampf zu reinigen.

    Vor Stoß ist er auf Grund seiner Sprödigkeit unbedingt zu schützen.

  • Rhodonit

    RhodonitNamensgebung und Geschichte:
    Der Rhodonit ist nach dem griechischen Wort „rhodos“ = rosa benannt.
    Seit alters her stellte man aus ihm Sarkopharge und Schmuckgegenstände her.
    Im 16.Jahrhundert sah man ihn als Stein des Glücks und der Freude an.

    Allgemein:
    Rhodonit kommt in metamorphen Gesteinen sowie in Manganlagerstätten und Tongesteinen vor.
    Er ist meistens mit schwarzen Adern aus Manganoxid durchzogen. Diese Adern werden Dendrite genannt.

    Fundorte:
    Elbingerode/Harz , Schweden, Rumenien (Siebenbürgen), Brasilien, Australien, Kanada, USA, Rußland, Madagaskar, Mexiko

    Umgang/Pflege :
    Die Reinigung ist unter fließendem Wasser durchzuführen.

    Vor mechanischer Beschädigung und Wärme ist er zu schützen.
    Er zerfällt im Feuer.

  • Rhyolith

    RhyolithNamensgebung und Geschichte :

    Der Name Rhyolith wurde 1861 von dem Vorschungsreisenden Ferdinand Paul Wilhelm Freiherr von Richthofen kreiert und bezieht sich auf die vulkanische Entstehung des Steines

    griech. „rhyx“ = Lavastrom.

    Im Handel gelten heute auch folgende Bezeichnungen:

    beige, brauner Rhyolith – Cappuchinojaspis

    für den grünen Rhyolith – Augenjaspis oder Pantherjaspis

    gelb, rot, beige gebänderter Rhyolith – Aztekenstein

    rötlicher Rhyolith – Purpurachat

    braun gesprenkelter Rhyolith – Leopardenfelljaspis

    Das Gestein Rhyolith hat trotz dieser bestehenden Handelsnamen jedoch nichts mit dem Mineral Jaspis zu tun.

    Allgemein:

    Der Rhyolith entsteht primär aus saurem, granithaltigem Magma als vulkanisches Gestein.
    Die Fleckenbildung hängt von der Zusammensetzung des Magmas und dem Verlauf der Abkühlung ab.

    Gebänderte Einlagerungen enstehen durch das Eindringen hydrothermaler Lösungen.

    Fundorte:

    Brasilien, Mexiko, Australien, Indien, Frankreich, Peru, Masagaskar

    Umgang und Pflege:

    Rhyolith wird unter fließendem Wasser gereinigt.

    Vor mechanischen Einwirkungen ist der Stein zu bewahren.

  • Rosenquarz

    RosenquarzNamensgebung und Geschichte:

    Der Rosenquarz ist nach seiner Farbe benannt.

    Seit etwa 1800 hat er diesen Namen und wird schon seit langem als Edelstein bearbeitet.

    Die Römer benutzen den Rosenquarz für die Herstellung von Siegeln.

    Allgemein:

    Nach den Feldspäten ist Quarz das häufigste Mineral der Erdkruste, das als Gemengteil in faßt allen Gesteinstypen vorkommt.

    Rosenquarz kommt meist als Bestandteil von Pegmatiten (grobkörniges Gestein, das hauptsächlich aus Kalifeldspat und Quarz besteht) vor.

    Gewöhnlich findet man nur derbe Massen. In Madagaskar fand man aber einige der schönsten Kristalle.

    Erwärmt man Rosenquarz (575°C), verschwindet die Farbe. Ebenso werden stärker getönte Stücke am Tageslicht mit der Zeit heller.

    Rosenquarz ist neben Amethyst und Chrysopras in der Wandfertäfelung der berühmten Wenzelskapelle im Vaitsdom auf dem Prager Hradschin reichlich vertreten.

    Fundorte:

    Deutschland, Schweiz, Finnland, Brasilien (Minas Gerais), Madagaskar, Sri Lanka, USA (South Dakota, Colorado)

    Umgang/Pflege :

    Der Stein darf nicht der Wärme oder dem Sonnenlicht ausgesetzt werden.
    Reinigung ohne Probleme.

  • Rubellit

    RubellitNamensgebung und Geschichte des Rubellit:
    Sein Name kommt aus dem latainischen - „rubellos“ = rötlich.

    Dem Rubellit wird nachgesagt, der Stein der Wahrheit, Partnerschaft und Liebe zu sein.
    Im alten Ägypten glaubte man, das er Erleuchtung bringe und vor Leid und schwarzen Gedanken bewahre.

    Allgemein:
    Rubellit ist die rosa Varietät des Turmalin .

    Der Stein ensteht hydrothermal. Dabei werden durch heißes Wasser Mineralstoffe aus umliegendem Gestein gelöst, die bei der Abkühlung als neue Mineralien auskristallisieren.
    Als Rohstein wirkt der Rubellit recht unscheinbar geschliffen jedoch kommen seine Farbe und seine hohe Lichtbrechung zur Geltung.

    Fundorte:
    Italien, USA, Rußland, Brasielien, Namibia

    Umgang und Pflege:
    Unter fließendem Wasser reinigen.

    Der Stein ist vor chlor- und säurehaltigen Mitteln sowie vor flußsäurehalti gen Textilreinigungsmitteln zu schützen.

    Wird dies nicht beachtet, werden polierte Oberflächen matt.

  • Rubin

    RubinNamensgebung und Geschichte:
    Der Name Rubin kommt vom lateinischen „rubens“= rot.

    Im Mittelalter wurde er ebenso wie der Granat und der Spinell als „Karfunkelstein bezeichnet.

    Auf Handelswegen gelangten die Steine von Birma an die Herrscherhöfe und in die Tempel der alten Ägypter und Griechen.

    Der Rubin wurde als Stein des Lebens angesehen.

    Allgemein:

    Wegen seiner großen Härte, in der er nur vom Diamanten übertroffen wird und nicht zuletzt wegen seiner Seltenheit ist der Rubin einer der wertvollsten und begehrtesten Edelsteine.

    Er gehört in die Gruppe der Korunde und wird sowohl in Erstarrungs-als auch in metamorphen Gesteinen (Gneis) gebildet. Man findet ihn oft in Flußkiesen.

    Fundorte:
    Burma (Mogok), Tansania, Simbabwe, Kenia

    Umgang/Pflege :

    Die Reinigung ist problemlos. Bei Wärmeeinwirkung kann die Farbe verloren gehen.

  • Rutilquarz

    RutilquarzNamensgebung und Geschichte:

    Als Rutilquarz werden Bergkristalle, Amethyst, Topas oder Rauchquarze mit eingeschlossenen Rutilfasern bezeichnet.

    Auf Grund seiner rötlichen Farbe wurde Rutil im 18. Jahrhundert von A.G. Werner nach dem lat. Wort „rutilus“ = rötlich benannt.

    Synonyme sind z.B. Nadelstein, Engelshaarm Liebespfeil oder Haarstein.

    In der griechischen Mytologie wird überliefert, das der Rutilquarz als Stein der Wahrheit angesehen und verehrt wurde. Er sollte den Gottheiten die Fähigkeit verleihen, Versprechungen an die menschen einzuhalten.

    Allgemein:
    Rutilquarz gehört zu den Haarsteinen. Diese besitzen die Eigenschaft, zwei unterschiedliche Mineralien in sich zu vereinen, die sich nicht verbinden sondern getrennt bleiben.

    Er ensteht überwiegend hydrothermal aus titanhaltiger, gelöster Kieselsäure auf Klüften oder in Pegmatitgängen.

    Während der Abkühlung werden die feinen Rutilfasern nach und nach von den Quarzen eingeschlossen.

    Fundorte:
    Brasilien, Madagaskar, Italien, Mexiko

    Umgang und Pflege:
    Der Rutilquarz wird unter fließendem Wasser gereinigt.

S

  • Saphir

    SaphirNamensgebung und Geschichte:
    Der Name Saphir ist vom grieschischen Wort „sappheiros“ = blau abgeleitet.
    Im Mittelalter wurde der uns heute als Lapislazuli bekannter Edelstein als Saphir bezeichnet.
    Seit alters her fasziniert der Saphir den Menschen, so das man unikaten Steinen Namen gab.

    Dazu gehört beispielsweise der dunkelblaue „St.-Edwards-Saphir “der sich neben anderen in der Mitte des Kreuzes der britischen Krone befindet und erstmals 1042 erwähnt wurde.

    Allgemein:
    Der Saphir gehört in die Gruppe der Korunde.

    Er wird in Erstarrungsgesteinen wie Basalt und Pegmatit und in metamorphen Gesteinen wie Marmor und Gneis gebildet.

    Die verschiedenen Farben im Korund werden durch kleine Mengen an Verunreinigungen verursacht, beispielsweise Chrom, Eisen oder Titan Aluminiumoxid, aus dem das Mineral im Wesentlichen besteht.

    Saphire sind kostbare Edelsteine.

    Steine die Asterismus aufweisen nennt man Sternsaphire.

    Ein bekannter Sternsaphir ist der „Star of India“ (Durchmesser 4cm, Gewicht 536 Karat), der im American Museum of Natural History in New York zu bewundern ist.1966 wurde in Oberbirma bei Mogok der größte Sternsaphir mit einem Gewicht von 63000 Karat (12,6kg) gefunden.

    Fundorte:
    Australien, Sri Lanka, Thailand, Kambodscha

    Umgang/Pflege :
    Die Reinigung ist problemlos. Der Stein sollte vor Wärmeeinwirkung geschützt werden, da die Farbe verloren gehen kann.

  • Selenit

    SelenitNamensgebung und Geschichte:
    Der Name kommt vom griechischen Wort „gypsos“= Gips.

    Allgemein:

    Selinit ist die faserige Varietät des Gipses, die als Kristalle in Tonen und Mergeln, auf Erzlagerstätten, in alten Stollen, in Wüsten (Wüsten-oder Sandrose) und in Salzlagerstätten vorkommen.

    Die feinkörnige Varietät des Gipses wird Alabaster genannt.

    Fundorte:
    Osterode/Harz, Staßfurt/Sachsen –Anhalt, Österreich/Kärn ten, Frankreich, Mexiko, Polen

    Umgang/Pflege :

    Mit fließendem Wasser kurz reinigen, da der Selenit Wasserlöslich ist. Er reagiert mit Säuren.

  • Serpentin

    SerpentinNamensgebung und Geschichte:
    Serpentin ist nach seinem schlangenhautähnlich en Aussehen benannt lat. „serpentinius&ldquo ; = schlangenartig.

    Allgemein:
    Durch die Metamorphose magnesiumreicher Silikate (z.B. Bronzit,Olivin, Diosid oder Jadeit) entseht Serpentin. In tertiären Bildungsprozessen wandeln sich diese Silikate in Serpentin um, wenn Kieselsäure vorliegt.

    Serpentin füllt kleinste Risse und Spalten tritt aber auch in großen Massen auf.

    Serpentin weist zwei wichtige Strukturvarietäten auf: Antigorit (Blätterserpentin) = feinschuppig und Chrysotil (Faserserpentin) = weist undurchsichtige, dunkle Einschlüsse auf.

    Bezeichnungen für Farb- und Gemengvarietäten:

    Silberauge = Serpentin mit Schichten aus Antigorit und Chrystolit

    Verdit = Gemenge aus Serpentin und Fuchsit

    Bastit = aus B ronzit entstandener Serpentin

    Stichtit = roter, chromhaltiger Serpentin

    Siliciophit = Serpentin-Opalgemenge

    Steatoit = aus O livin entstandener Serpentin

    Chita = gelb-grüner Serpentin

    Williamsit = olivgrüner Serpentin mit schwarzen Einschlüssen

    Lizardit = grüner Serpentin mit rötlich oder braunen Flecken

    Connemara = grün-weiß gesprenkelter Serpentinmarmor

    Fundorte:
    Australien, Afghanistan, Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Neuseeland, Mexiko, Südafrika, USA

    Umgang und Pflege:
    Die Reinigung des Serpentin darf nicht mit chlor- oder salzsäurehaltigen Mitteln und mit Laugen erfolgen!

    Auch bei der Hausarbeit sollten Ringe mit Serpentin vor Reinigungsmitteln ferngehalten werden!

    Nur unter fließendem Wasser reinigen!

    Vor mechanischen Einwirkungen ist das Mineral unbedingt zu schützen, da es recht weich ist.

  • Silberobsidian

    SilberobsidianSilberobsidian

    Obsidian ist ein natürlich entstandenes Gesteinsglas vulkanischen Ursprungs das durch rasche Erstarrung einer vulkanischen Schmelze entstanden ist.

    Der Name Obsidian geht angeblich auf den Römer Obsidianus zurück der ihn zuerst aus Äthiopien nach Rom gebracht haben soll.

    Andere Bezeichnungen für den Obsidian sind: Schwarzer Agatstein, Glasachat, Isländischer Agat.

    Die Varietäten  Goldobsidian und Silber-Obsidian

    Kleine Gasbläschen in der Matrix sind die Ursache für den Schillereffekt

    Gold-Schimmer = Goldobsidian
    Silber-Schimmer = Silberobsidian

    Die Gold und Silberobsidiane kommen vorwiegend aus Mexiko.

  • Smaragd

    SmaragdNamensgebung und Geschichte :

    Sein Name ist vom griechischen Wort „smaragdos“ = grüner Stein abgeleitet.

    Der Smaragd wurde schon vor 500 Jahren von den Azteken in Mexiko und den Inkas in Peru abgebaut.
    Die Römer und die Griechen verwendeten ihn schon lange vor dieser Zeit zu Dekorationszwecken.
    In den Grabkammern der ägyptischen Pharaonen fand man Smaragde.
    Ja selbst in der Bibel werden sie erwähnt. Im Jahre 1900 fand man die Minen der Cleopatra, die seit dem Mittelalter in Vergessenheit geraten waren, in der Nähe des Roten Meeres.
    Man sagt Cleopatra soll ein Porträt von sich besessen haben, das in einen Smaragden graviert war.

    Zahlreiche Smaragd Rohlinge sollen in Wracks auf dem Meeresgrund zwischen Amerika und Europa liegen. Smaragde stehen damals wie heute oft im Mittelpunkt der Schmuckgestaltung z.B. bei sakralen Gegenständen, Krönungsinsignien und vielen anderen Prunkstücken.

    Allgemein:

    Der Smaragd zählt neben dem Diamanten und dem Rubin zu den wertvollsten Edelsteinen überhaupt.

    Es handelt sich hierbei um ein Mineral der Beryllgruppe, das in verschiedenen Gesteinen, vor allem aber in den Erstarrungsgesteinen Granit und Pegmatit sowie in den metamorphen Gesteinen Schiefer und Gneis vorkommt. Das Grün des Smaragdes ist unvergleichbar. Gewöhnlich ist er etwas getrübt, was durch Einschlüsse von Flüssigkeiten, Fremdkristallen und Gasen hervor gerufen wird. Dies ist keinesfalls ein Mangel sondern weist viel mehr auf seine Echtheit hin.

    Makellose Exemplare von guter Farbe und Größe sind sehr selten und erzielen höhere Preise als gleich schwere Diamanten.

    Fundorte:
    Österreich (Habachtal/Salzburg) Brasilien, Birma, Kolumbien, Nordkorea, Australien, Tansania, Kolumbien,  Madagaskar, Rußland, Nigeria

    Umgang/Pflege :
    Vor der Reinigung mit Ultraschall und Dampf wird gewarnt.

    Spitz auslaufende Facetten sind durch Stoß gefährdet, da der Stein spröde ist.

  • Sodalith

    SodalithNamensgebung und Geschichte:
    Sein Name setzt sich zusammen aus (Soda) und dem griechischen Wort „lithos“ = Stein.

    Allgemein:
    Sodalith kommt meistens in formlosen Massen vor jedoch manchmal auch in Form von kleinen würfelartigen Kristallen. Er kommt sowohl in kieselsäurearmen Magmatiten (z.B. Syenite) als auch in Kalkstein und vulkanischen Laven vor.

    Fundorte:
    Am Laacher See/Eifel, Frankreich (Auvergne), Italien, Tadschikistan, Ukraine, Brasilien, Kanada (Ontario), USA, Namibia, Indien

    Umgang/Pflege :
    Reinigung nur mit fließendem Wasser. Niemals mit Ultraschall oder Dampf reinigen!

    Achtung Sodalith ist spröde! Rosafarbene Steine können im Licht ihre Farbe verlieren.

  • Spinell

    SpinellNamensgebung und Geschichte :
    Benannt wurde der Spinell nach seiner charakteristischen Kristallform (lateinisch „spina“ = Pfeil.

    Spinelle erfreuten sich schon in der Vergangenheit großer Beliebtheit.

    Dies beweisen viele alte Schmuckstücke. Spinelle wurden, wie bei den englichen Kronjuwelen fälschlicherweise als Rubine angesehen.

    Allgemein:
    Spinell ist ein Mineral, das in verschiedenen Gesteinsarten vorkommt z.B. Serpentin, Gneis und Marmor und häufig in Flußkiesen vorkommt.
    Hier wurden durch Erosion einzelne Kristalle aus den Gesteinen abgetragen und im Flußkies abgelagert.

    Fundorte:
    Burma, Sri Lanka, Brasilien

    Umgang/Pflege :
    Durch erhitzen kann die Farbe verlorengehen. Die Reinigung unter fließendem Wasser ist problemlos

  • Sugilith

    SugilithNamensgebung und Geschichte:
    Benannt ist er nach K.Sugi (Japan).

    Der Sugilith wird erst wenige Jahrzehnte angeboten.

    Gefunden wurde er erstmals auf der Insel Iwagi in Japan.

    Allgemein:
    Sugilith ist auch unter dem Namen „Royel Azel“ bekannt. In den Sammlungen der Smithsonian Institution in Washington befindet sich der größte geschliffene Stein, der fasst durchsichtig ist und ein Gewicht von 23,5ct hat.

    Fundorte:
    Japan, Namibia, Indien

    Umgang/Pflege :

    Reinigung problemlos nur mit fließendem Wasser.

    Nie mit Ultraschall oder Dampf reinigen!

    Der Stein reagiert mit Schwefelwasserstoffsä ;ure.

T

  • Tansanit

    TansanitNamensgebung und Geschichte :
    Benannt ist der Tansanit nach dem ostafrikanischen Staat Tansania.

    Erst 1967 wurde dieser Stein entdeckt. Die einzige Lagerstätte befindet sich in Tansania.

    Berühmt wurde dieser Stein durch den Schmuck des Filmstars Elizabeh Tayler.

    Allgemein:
    Tansanit ist eine Varietät des Zoisit und heute einer der begehrtesten Edelsteine überhaupt, da seine Vorkommen bald erschöpft sein werden und es nur einen Fundort gibt.

    Er kommt wie der Granat und die Feldspate in metamorphen Gesteinen vor.


    Fundorte:
    Im Gebiet der Gerevi Hills-in der Umgebung von Arusha und Moshi in Tansania

    Umgang/Pflege :
    Die Reinigung mit Ultraschall und Dampf ist bedenklich.

    Daher einen Tansanit nur mit Wasser reinigen. Der Stein ist spröde und muß deshalb vor Stoß geschützt werden.

  • Tektit

    TektitNamensgebung und Geschichte:
    Der Tektit ist nach dem griechischen Wort „tektos“ = geschmolzen benannt.

    Tektite sind schon seit prähistorischer Zeit bekannt. Man fertigte daraus Arbeitsgeräte und Amulette.

    Allgemein:
    Tektite entstehen im Zusammenhang mit Meteoreinschlägen.
    Sie entstehen infolge rascher Schmelzvorgänge von Oberflächengesteinen beim Aufprall riesiger Meteoriten oder Kometen.

    Die wohl bekanntesten Tektite sind die Moldavite, die in Südböhmen, Westmähren und Tschechien gefunden werden und nach der Moldau benannt sind.

    Fundorte:
    In Streufeldern von Meteorkratern – Böhmen, Australien, Thailand, USA

    Umgang/Pflege :
    Die Reinigung sollte mit fließendem wasser oder Ultraschall, niemals mit Dampf erfolgen.

    Tektite sind wärmeempfindlich und platzen bei heftigen Temperaturschwankungen.

  • Tigerauge

    TigeraugeNamensgebung und Geschichte:
    Der Name Augenquarz geht auf den schimmernden Glanz und die charakteristische Farbe der Steine zurück.

    Ist der Stein im Cabochon geschliffen, gleitet ein schmaler Lichtschein der an die Pupille einer Katze erinnert über den Stein.

    Dieser so genannte Katzenaugeneffekt (Chatoyieren) führte zum Namen Augenquarz.
    Früher diente er als Talisman und wurde als Beschützer der Bauern angesehen.

    Allgemein:
    Nach den Feldspäten ist Quarz das häufigste Mineral der Erdkruste, das als Gemengteil in faßt allen Gesteinstypen vorkommt.

    Die unterschiedlichen Farben werden durch Inclusionen anderer Mineralien wie: Riebeckit, Crossit, Rutil, Krokydolith oder Tremolit verursacht.

    Fundorte:
    Österreich, Deutschland (Fichtelgebirge), Brasilien, Australien, Indien, USA

    Umgang/Pflege :
    Die Reinigung ist problemlos unter fließendem Wasser vorzunehemen!

  • Topas

    TopasNamensgebung und Geschichte:
    Benannt ist der Topas nach der Insel „Topasos“ (heute Zebirget) im Roten Meer, wo er erstmals gefunden wurde.

    Im 18.Jahrhundert war der Schneckenstein im sächsischen Erzgebirge die berühmteste Lagerstätte.

    Von dort stammten auch die 485 weingelben Steine, die in die englische Krone eingearbeitet wurden.

    Allgemein:
    Topas kommt in Erstarrungsgesteinen besonders in sehr grobkörnigen Pegmaiten vor, wo sehr große Kristalle gebildet werden können wie beispielsweise der Kristall mit einer Größe von 80x60x60 cm, der in Fazenda do Funil gefunden wurde.

    Die Kristalle entstehen, wenn heiße Flüssigkeiten aus dem Magma in Gesteinshohlräume sickert.

    Manchmal ist die Ähnlichkeit des Topas mit einem Diamanten sehr groß. Der 1680-karätige „Braganza“ in den Kronjuwelen des portugiesischen Königs galt einst als größter jemals gefundener Diamant.

    Fundorte:
    Epprechtstein/Fi chtelgebirge, Schneckenstein/Sachsen, England, Brasilien (Minas Gerais), Sri Lanka, Pakistan, Rußland

    Umgang/Pflege :
    Der Topas ist vor Temperaturänderungen und Stoß zu schützen.

    Reinigung in Seifenwasser oder fließendem Wasser reicht aus.

  • Türkis

    Türkis NaturNamensgebung und Geschichte:

    Während den Kreuzzügen kam der Türkis über die Türkei nach Europa.
    Die Franzosen nannten ihn „pierre turquoise“= türkischer Stein. Schon die Azteken und die Tibeter stellten Schmuck und Gebrauchsgegenstände aus Türkis her.

    Allgemein:

    Türkis wird hauptsächlich in Sediment-und Erstarrungsgesteinen (Sandstein, Kieselschiefer) gefunden und zwar an Stellen, wo Kupferadern auftreten und Wasser mit dem Gestein reagiert hat, um Türkis zu bilden.

    Eine reine gleichmäßige Farbe ist selten. Für Schmuckzwecke werden in Israel Verwachsungen von Türkis, Chrysokoll und Malchit gewonnen. Diese grün-blau gefleckten Steine werden Eilatstein genannt. Sie sind nach dem Fundort nahe der Hafenstadt Eilat am Golf von Akaba benannt.

    Durch Paraffinieren (Tränken mit Wachs) können die Poren des Steins geschlossen werden. So wird die Ursprungsfarbe konserviert und der Stein wird gleichzeitig gehärtet.

    Fundorte:
    Israel (Eilat), Iran (Nischapur), Afghanistan, England, China, Usbekistan (Samarkand)

    Umgang/Pflege :

    Beim Umgang mit Türkis ist einiges zu beachten.

    Bei starker Austrocknung des Steins leidet die Farbe. Dies kann schon auf Grund des Verlustes der natürlichen Feuchtigkeit beim Entfernen des Rohmaterials aus dem Muttergestein geschehen.

    Bei Wärmeeinwirkung platzt der Stein und bei Licht kann er die Farbe verlieren.

    Mit Säuren und Kosmetika sollte der Stein niemals in Berührung kommen.

    Niemals mit Ultraschall oder Dampf reinigen! Selbst Seife und Waschpulver schaden ihm.

    Der Türkis ist letztlich nur mit klarem Wasser zu reinigen!

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  • Turmalin

    TurmalinNamensgebung und Geschichte:

    Turmalin ist nach dem singhalesischen Wort „turamali“= mehrfarbig benannt.

    Holländer brachten ihn 1703 von Sri Lanka nach Europa. Um die Echtheit des Steines zu beweisen zogen sie mit ihm Asche aus dem Torffeuer.

    Rubellit, die rote Varietät des Turmalins diente den Künstlern als Talisman.

    Allgemein:

    Turmalin ist ein Mineral, das die breiteste Farbpalette aller Edelsteine aufweist und häufig in Gesteinen wie Granit und Pegmatit vorkommt. Es gibt auch zweifarbige Kristalle, die ungewöhnliche elektrische Eigenschaften haben. Diese Kristalle sind an einem Ende grün am anderen rosa. Die eine Seite besitzt positive, die andere negative Ladung.

    Bei Druck, Reibung und nach Erhitzen und Abkühlen zieht der Turmalin Staub ja sogar kleine Papierschnitzel an.

    Die verschiedenen Varietäten des Turmalins kommen wie es auch bei anderen Mineralien der Fall ist durch die verschiedenen Beimengungen von Stoffen wie beispielsweise Magnesium (Dravit, Uvit), Eisen (Buergerit), Chrom (Verdelith), Lithium (Elbait), Lithium und Eisen (Rubellit), Eisen (Schörl) zustande.

    Fundorte:

    Epprechtstein/Fichtelg ebirge, Italien (Elba), Brasilien (Minas Gerais), Madagaskar, Sri Lanka, USA, Rußland

    Umgang/Pflege :

    In fließenden oder Seifenwasser reinigen. Von der Reinigung mit Ultraschall und Dampf wird abgeraten.

    Starke Temperaturänderungen sind zu vermeiden.

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